
Seinen Ursprung hat die Verleihung des B. Braun-Preises in der 1966 gegründeten B. Braun-Stiftung. Über die Stiftung werden bis heute Ärzte und Pflegepersonal bei Fortbildungen und der klinischen Forschung unterstützt. Ende der 70er Jahre entstand die Idee, auch den Nachwuchs zu fördern und damit der B. Braun-Preis für Schulen im Sozial- und Gesundheitswesen.
1980 wurden die Schulklassen erstmalig aufgerufen, in einer Gruppenarbeit ihr erlerntes Wissen und die praktischen Erfahrungen anzuwenden. Das Thema der Arbeit lautete "Hygiene-Probleme bei der Pflege bettlägeriger Langzeitpatienten". Der erste Preis wurde durch Waldemar Beck, ehemaliges Vorstandsmitglied der B. Braun Melsungen AG, in Lörrach überreicht.
Um den Wettbewerb noch interessanter zu gestalten, entschied die Fachjury, mehrere Themen unter den Schulen auszuschreiben. So werden seit 1992 drei unterschiedliche Themen zur Auswahl angeboten.
Seit 1980 haben bereits mehr als 850 Schulklassen am B. Braun-Preis teilgenommen.