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amembris Membran

Innovation in der Faserentwicklung

Mit amembris ist B. Braun ein entscheidender Fortschritt in der Entwicklung einer hochleistungsfähigen, biokompatiblen, synthetischen Membran auf Polysulfonbasis gelungen.

Schlüsselelemente einer perfekten Dialysemembran sind eine enge Porengrößenverteilung, eine präzise definierte maximale Porengröße, hohe Oberflächen- und Gesamtporosität, eine dünne aktive Trennschicht, optimales Wandstärke-Durchmesserverhältnis der Hohlfasermembran und hydrophile Oberflächeneigenschaften.

Damit wird eine hohe hydraulische und diffusive Permeabilität – Voraussetzung für hohe Clearanceleistungen – gewährleistet sowie eine scharfe Trenngrenze zwischen maximal zu eliminierenden Molekülen wie beispielsweise β2m und möglichst vollständig rückzuhaltenden Substanzen – z.B. Albumin – erreicht.

Gleichzeitig ist eine minimale Rauhigkeit der blutkontaktierenden Oberfläche von größter Bedeutung, um Wechselwirkungen mit Blutbestandteilen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die Ausbildung hydrophiler, hydrophober, negativ sowie positiv geladenen Domänen auf der blutkontaktierenden Membranoberfläche trägt ebenfalls maßgeblich zu einer biokompatiblen Oberfläche bei. Darüber hinaus muss der Transport von Endotoxinen aus dem Dialysatkreislauf in den Blutkreislauf sicher ausgeschlossen werden.

All diese komplexen Anforderungen sind bei amembris in überlegener Weise umgesetzt. Innovative Fasertechnologie gemeinsam mit State-of-the-Art Gehäusedesign und kontinuierlicher und sorgfältiger Qualitätskontrolle in der Fertigung haben eine neue Generation von Hochleistungsdialysatoren hervorgebracht: xevonta.