B. Braun veranstaltet den Workshop am 9. September anlässlich des 8. Kongresses der Gesellschaft für Palliativmedizin in Dresden.
Melsungen/Dresden. Palliativmediziner treffen sich vom 8. bis 11. September in Dresden zum 8. Kongress der Gesellschaft für Palliativmedizin. Thema in diesem Jahr ist „Grenzen überwinden".
B. Braun ist mit einem Workshop zur palliativen Wundversorgung am 9. September vertreten. In dem Workshop „Wunden sind nicht immer heilbar ...“ wird die Krankenschwester Martina Kern aus Bonn über die Behandlungsmöglichkeiten der palliativen Wundversorgung informieren. Zu den zu behandelnden Wunden zählen nach außen durchbrechende Tumore, die die Haut absterben lassen, stark sezernieren, infiziert sind oder Fisteln und Taschen bilden. Sie können stark riechen und auch sehr stark bluten. Kern konzentriert sich auf die Bedeutung von unheilbaren Wunden in der Palliativpflege, Behandlungsansätze, Verbandstechniken sowie den Unterschied zwischen palliativer und kurativer Versorgung.
Kern: "Das Hauptziel der palliativmedizinischen Betreuung ist es, die Lebensqualität für den erkrankten Menschen und ihre Angehörigen zu verbessern. Deshalb verlangt auch die Wundversorgung in der Palliativpflege einen an den Symptomen orientierten, praktischen und kreativen Ansatz, bei dem die Heilung in den Hintergrund tritt. Wichtig ist, den Anblick, den Geruch und die Schmerzen für den Patienten und seine Mitmenschen erträglich zu machen."
Das Programm „Wunden sind nicht mehr heilbar …“ finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Kongress finden Sie über www.dgp2010.de