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21.04.2011

Kasseler Symposium: Der Risikopatient an der Dialyse

Beim Kasseler Symposium am 20. und 21. Mai werden fachübergreifend Fragestellungen und Probleme besprochen.

Kassel/Melsungen. „Der Risikopatient an der Dialyse“ lautet das Thema des 54. Kasseler Symposium am 20. und 21 Mai in der Kasseler Stadthalle.

Die Zahl der Dialysepatienten steigt ungebrochen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Dabei wächst in unseren Landen vor allem der Anteil der älteren Dialysepatienten.

Mit dem Alter der Patienten ändert sich auch der Patienten-„Typ“: Statt primärer Nierenerkrankungen ist die Dialyse heute oft eine Spätfolge langbestehender chronischer Erkrankungen des Herz- und Gefäßsystems, die sich aufgrund eines Diabetes oder Bluthochdrucks entwickelt haben. Das chronische Nierenversagen ist dabei eine Krankheit unter vielen, die der Patient mit zur Dialysebehandlung bringt.

Damit haben sich auch die Anforderungen an den heutigen „Dialysearzt“ gewandelt. Beim Kasseler Symposiums werden wir fachübergreifend Fragestellungen und Probleme des „Risikopatienten an der Dialyse“ besprochen.

Das Programm ist weit gespannt, von den kardiovaskulären Wirkungen der Hämodialyse über die Chancen und Grenzen der Ernährungstherapie bis hin zur Vermeidung therapiebedingter Risikofaktoren.

In eigenständigen Workshops werden auch die zukünftige Sicherung der Dialyse und die Entwicklung der klinischen Qualitätssicherung von etablierten Experten diskutiert. Die steigenden klinischen Anforderungen und wachsenden Patientenzahlen stellen eine zu meisternde Herausforderung dar, trotz enger Kostenrahmen eine qualitativ hochwertige Dialyse fortzuführen.

Programm und Anmeldung unter www.kasseler-symposium.de.