Case Management Optimale Versorgung

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Optimale Versorgung der Patienten nach der Krankenhausbehandlung 

Viele schwerkranke Patienten fühlen sich nach der Entlassung aus dem Krankenhaus oft sich selbst überlassen und hilflos. Die  Anschlussversorgung ist manchmal nicht ausreichend organisiert, und notwendige Produkte, Hilfs- und Arzneimittel stehen nicht immer sofort zur Verfügung. Darüber hinaus sind die Patienten mit ihrer Erkrankung beschäftigt und mit den Herausforderungen der ambulanten Versorgung, z. B. den Zuzahlungsleistungen, überfordert. Es fehlt oft eine zentrale Ansprechperson, die den Patienten und Angehörigen behilflich ist.

Daher hat sich im deutschen Gesundheitswesen ein neuer Berufszweig etabliert, der die Versorgung der Patienten koordiniert und bei der Entlassung aus dem Krankenhaus Unterstützungsleistungen anbietet. Die sogenannte Case Manager/in (auch Patientenkoordinator/in genannt) machen sich ein Bild von den Bedürfnissen und dem erforderlichen Hilfebedarf des Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt und leiten die notwendigen Maßnahmen in enger Abstimmung mit den Patienten und Angehörigen ein.

Die eigentliche Arbeit der Case Manager beginnt schon frühzeitig im Krankenhaus, um die Entlassung des betreuten Patienten vorzubereiten. Es werden Kontakte mit den Krankenkassen und Nachversorgern wie z. B. den Hausärzten, ambulanten Pflegediensten, Homecare- Versorgern, Apotheken und ambulanten Einrichtungen hergestellt, um eine lückenlose, ganzheitliche Versorgung zu gewährleisten. Diese Unterstützungsleistungen berücksichtigen das Selbstbestimmungsrecht des Patienten und beinhalten die "Hilfe zur Selbsthilfe".