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Harnkontinenzstörung

Unwillkürlicher Harnverlust kann verschiedene Auslöser haben. Erfahren Sie hier mehr über Ursachen, Symptome, Diagnose und Therapie bei einer Harnkontinenzstörung.

Die Ausscheidungsorgane und ihre Funktionen

Für Betroffene ist es oft sehr wichtig zu wissen, welche Organe beim Wasserlassen von Bedeutung sind und warum es zu Störungen kommen kann. Das erleichtert das Verständnis von der eigenen Krankheit.

Hauptaufgaben der Niere

Zu den Harnorganen gehören die beiden Nieren, die beiden Harnleiter, die Harnblase und die Harnröhre. Die Niere hat viele wichtige Aufgaben zu erfüllen; z. B. scheidet sie die Abfallprodukte des Stoffwechsels aus oder hilft bei der Flüssigkeitsregulation des Körpers mit. In der Niere werden täglich etwa 1,5 Liter Urin produziert und über die Harnleiter in die Blase transportiert.

Die Harnblase – Hohlorgan mit großem Fassungsvermögen

Die Harnblase ist ein muskuläres Hohlorgan mit einem durchschnittlichen Fassungsvermögen von 250 – 500 ml. Sie hat die Funktion, den produzierten Urin zu sammeln, aufzubewahren und zu entleeren.

Erreicht die Harnblase ihre Kapazitätsgrenze, wird diese Information über spezielle Nervenbahnen im Rückenmark an das Gehirn weitergeleitet – der Harndrang entsteht.

Das Gehirn gibt der Blase „grünes Licht“

Damit es nicht zu einer ungewollten Entleerung der Blase kommt, führt eine gleichzeitige Reizung sympathischer Nervenfasern dazu, dass der Entleerungsreflex durch das Anspannen der Beckenboden- und Harnröhren-Schließmuskulatur gehemmt wird.

Der gesunde Mensch kann nun in Ruhe die nächste Toilette aufsuchen. Der Vorgang des Wasserlassens wird eingeleitet, sobald eine bewusste Aufhebung der hemmenden Signale erfolgt. Die inneren Blasenschließmuskeln erschlaffen und das Zusammenziehen des Blasenmuskels führt zum Ausstoßen von Urin.

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