Bicontact® Hüftendoprothesensystem

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Wo Knochen bleibt, geht Leben weiter.

Das Bicontact® Hüftendoprothesensystem: Die Knochen erhaltende Operationstechnik zur zementfreien oder zementierten Versorgung. Für die Primärsituation und Revision.
Das Implantat überträgt die Belastung auf die Knochenstrukturen. Die Bicontact® Philosophie lautet daher, vorhandene Knochensubstanz bestmöglich zu erhalten und zu schützen.
Basierend auf der einfachen wie entscheidenden Tatsache, dass Implantat und Knochen gemeinsam für den Erfolg der Prothesenverankerung verantwortlich sind.
Speziell hierfür wurden Instrumente entwickelt, die den Knochen verdichten, statt ihn zu entfernen. Das Bicontact® System, mit seit 1987 unverändertem Design, umfasst verschiedene Schafttypen – für unterschiedliche anatomische Formen. Viele Operateure bestätigen, dass sie mit Bicontact® eine der weltweit erfolgreichsten Hüftendoprothesen implantieren.
Das moderne modulare Kopf- und Pfannenprogramm komplettiert das Bicontact® System.

Design zementfrei
Der direkte Kontakt zum Knochen: Titan und Plasmapore® unterstützen die Integration in die proximalen Knochenstrukturen. Die 0,35 mm dicke, mikroporöse Reintitanbeschichtung mit Poren von 50-200 μm Durchmesser und einer 35 %-igen Porosität führen zu einer direkten Knochen-Apposition. Das bestätigen die klinischen Erfahrungen mit Plasmapore®.

Design zementiert
Die zementierten Bicontact® Schäfte sind aus einer Cobaltbasislegierung mit glatter Prothesenoberfläche. Die Bildung eines geschlossenen Zementköchers wird vom Bicontact® Design unterstützt. Der distale PMMA-Centraliser und die bilateralen Flügel leiten den Schaft zentral in den mit Knochenzement gefüllten Markraum.

Schafttypen
Das Bicontact® Schaftdesign bietet für normale Markraumverhältnisse den Standardschaft Typ S oder Typ H (hoher Offset). Für die anderen eignen sich die Bicontact® SD Schäfte. Für Ausnahmefälle, wie schwerste dysplastische Veränderungen mit sehr engen Markraumverhältnissen, steht das einzigartige Spezialsortiment der Bicontact® N Serie zur Verfügung. Die Designlösungen unterscheiden sich in erster Linie im oberen medialen Anteil, der für die Prothesenverankerung wichtig ist. Der distale Schaft ist bei allen Schafttypen flach und konisch auslaufend.

Instrumente
Die A-Osteoprofiler verdichten den metaphysären Knochen, bestimmen die axiale Schaftposition und Antetorsion sowie den Wert für die distale Dimension des Markkanals. Mit dem B-Osteoprofiler wird der Knochen dort vorbereitet, wo die Prothese später ihren Sitz bekommt. Deshalb zeigt der B-Osteoprofiler in seinem proximalen Anteil das Bicontact® Design. Aufgrund des proximalen Verankerungskonzeptes bestimmt der B-Osteoprofiler die Implantatdimensionierung. Deshalb sitzt ein Bicontact® Schaft nicht distal, sondern proximal im Knochen. Bicontact® kann mit den Osteoprofilern minimal invasiv implantiert werden. Der Trochanterflügel wird dazu erst abschließend und Muskel schonend vorbereitet.

Revisionsschaft
Für die Revision einer Hüftendoprothese ist ein besonders behutsames Vorgehen nötig. Mit Maßnahmen, die möglichst viel Substanz bewahren und den Knochen wieder aufbauen. Denn auch ein Revisionsimplantat benötigt Knochen, um stabil eingebettet zu sein.
Das Bicontact® Revisionsprinzip lautet deshalb, Defektzonen zu überbrücken. Wenn notwendig, mit einer sicheren Verriegelung mit Schrauben. Und natürlich das proximale Bicontact® Design mit verschiedenen Schaftlängen, gerade, gebogen oder mit SD-Form für enge Knochenverhältnisse.