Schraubring SC® Hüftpfannensystem

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Zementfreies Schraubringsystem mit Polyethylen- oder Keramikeinsätzen

Dünne Gewindeflanken und große Gewindesteigungen ergeben tragfähigere Knochenlamellen. Besonders die Kombination großer Gewindeabstände mit einem guten Einschneidverhalten führt zu einer großflächigen Knochenanlage im Gewindegrund. Die Kraftübertragung erfolgt so gleichmäßig und ohne Lastkonzentrationen an den Gewindeflanken.

Außenform
Durch die anatomische Außenform des Schraubring SC® bleiben die subchondralen Knochenstrukturen erhalten. Diese werden bei konisch gestalteten Schraubpfannen häufig zerstört. Die freie intraoperative Entscheidung für eine optimale Pfannenposition bleibt zudem bis zum Eindrehen des Schraubrings offen, ein wichtiger Vorteil besonders bei der Keramik-Keramik Artikulation.

Spongiosaaufbau
Durch die große Bodenöffnung lässt sich ein zentraler Knochendefekt einfach mit Spongiosa auffüllen. Dies schafft die Voraussetzung für den Knochenaufbau im Pfannengrund. Die Öffnung wird anschließend durch einen Deckel verschlossen. Dieser ist fest mit dem Schraubring SC® durch einen Klemm-Mechanismus verbunden.

Einschneidverhalten
Dünne Gewindeflanken und viele selbstschneidende Gewindekanten vermindern den Kraftaufwand zum Einschneiden des Gewindes. Gewindeflanken mit gegenläufigem Schneidwinkel schneiden sich gleichmäßiger und weicher in das Knochenlager. Durch die Wahl dieser Gewindeparameter lässt sich der Schraubring SC® sehr leicht und sicher implantieren.

Einschraubtiefe
Sobald der Schraubring SC® im Gewindegrund einen guten Implantat-Knochen-Kontakt erreicht, greifen besondere Spannuten fest in die Knochenschicht. Dies bewirkt einen deutlichen Anstieg des Eindrehmoments. Der Operateur bekommt so eine spürbare Rückmeldung über die endgültige und richtige Einschraubtiefe.

Modulare Pfanneneinsätze
Das konische Verankerungsprinzip der Schraubring® SC Innenpfannen ermöglicht eine sichere Verankerung eines keramischen Biolox® oder Polyethylen-Einsatzes und verhindert somit Relativ- und Mikrobewegungen. Der Hauptbelastungsbereich ist mit der maximalen Materialdicke ausgestattet. Das modulare Implantatsortiment gibt damit dem Operateur die Alternative: Keramik- oder Polyethyleneinsatz. Die Implantatkomponenten können so individuell den Erfordernissen des Patienten angepasst werden.