E-Health-Studie

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E-Health-Studie

Ärzte erwarten bessere Versorgungsmöglichkeiten und mehr Patientensicherheit.

E-Health wird nach Ansicht der Ärzte in Deutschland vor allem die Versorgung von Patienten in größerer räumlicher Entfernung erleichtern. Zu diesem Ergebnis kommt die E-Health-Studie 2015 aus der Studienreihe „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ der Stiftung Gesundheit. 46,2 Prozent der Ärzte erwarten demnach in diesem Bereich in den kommenden zehn Jahren Verbesserungen. 45,6 Prozent gehen davon aus, dass das Fernbehandlungsverbot deutlich gelockert wird.
Die ursprünglich sehr kritische und pauschal ablehnende Haltung der Ärzte gegenüber der zunehmenden Digitalisierung ist der Studie zufolge mittlerweile einer differenzierten Aufgeschlossenheit gewichen ist: Neuerungen würden nur behutsam aufgenommen, was beispielsweise bei der Frage der Datensicherheit auf externen Servern und in Clouds auch durchaus gerechtfertigt sei. Dennoch hätten die Ärzte offenbar ihre initialen Berührungsängste mit den neuen Medien und Möglichkeiten abgelegt. Dies werde vor allem deutlich am Beispiel von therapieunterstützenden Apps: Noch im vergangenen Jahr konnte sich jeder zweite Arzt nicht einmal vorstellen, dass Apps in Zukunft überhaupt in der Lage wären, den Gesundheitszustand ihrer Patienten zu überwachen. Heute dagegen gingen 43,8 Prozent der Ärzte davon aus, dass therapieunterstützende Apps innerhalb der nächsten zehn Jahre in die Leitlinien aufgenommen werden – nur 28,5 Prozent stimmten dieser These nicht zu.

(Quelle: Pressemitteilung der Stiftung Gesundheit vom 12. November, https://www.stiftung-gesundheit.de/pdf/studien/Aerzte_im_Zukunftsmarkt_Gesundheit-2015_eHealth-Studie.pdf)