Parenterale Ernährung Täglich ausreichend Energie

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Parenterale Ernährung 

Als Parenterale Ernährung bezeichnet man die Zufuhr lebenswichtiger Nährstoffe direkt in die Blutbahn, unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes. Eine Parenterale Ernährung wird notwendig, wenn es dem Patienten nicht möglich ist, die Nährstoffe in ausreichender Menge oral/enteral aufzunehmen und zu verstoffwechseln.

Die Parenterale Ernährung erfolgt dabei mit einem peripher- oder zentralvenösen Katheter direkt ins Blut und kann, wenn keine anderen Gründe für einen Krankenhausaufenthalt vorliegen, gut und sicher zu Hause durchgeführt werden. Der Patient erhält durch die Infusionslösungen alle wichtigen Nährstoffe: Aminosäuren, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie die benötigte Flüssigkeit.

Ziel ist es, dadurch das Körpergewicht und alle Körperfunktionen aufrechtzuerhalten und bei vorliegender Mangelernährung, wenn möglich eine Verbesserung des Ernährungsstatus zu erreichen.

Intradialytisch Parenterale Ernährung

Bei 20 bis 40 Prozent aller chronischen Hämodialysepatienten lassen sich Zeichen der Mangelernährung beobachten. Etwa fünf bis zehn Prozent der Patienten sind hochgradig mangelernährt, meist wegen zu geringer Protein- und Energiezufuhr. Ist es nicht möglich, den Ernährungszustand durch eine orale oder enterale Ernährung deutlich zu verbessern, sollte nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin die Durchführung einer intradialytisch  parenteralen Ernährung (IDPE) erwogen werden. Das wirtschaftliche IDPE-Konzept von B. Braun kann dabei unterstützen, das Gewicht der Hämodialysepatienten zu stabilisieren oder sogar zu verbessern. Das IDPE-Konzept von B. Braun umfasst die Erhebung des Ernährungszustandes, die Beratung unter Berücksichtigung der DGEM Leitlinien zur leitliniengerechten Ernährungstherapie inklusive Regimevorschlag und Dokumentationen. Der Spezialaußendienst IDPE schult Dialyseteams im Handling der IDPE, führt Einweisungen durch und organisiert den Bestellablauf für die Ernährungslösungen mit Lieferung innerhalb von 48 Stunden. Unterstützung bei der Rezeptierung gehört ebenso zum Service wie die Therapiebegleitung und Hilfstellung beim Monitoring.

Onkologische Patienten 

Mangelernährung ist eine bei Krebspatienten häufig auftretende Komplikation: Bei manchen Krebsarten sind bis zu 85% der Patienten betroffen. Eine Mangelernährung beeinträchtigt das Ansprechen der Patienten auf die Therapie, erhöht die Häufigkeit von behandlungsassoziierten Nebenwirkungen und kann zur Verkürzung der Lebensdauer führen.

Eine möglichst frühzeitige Identifizierung von bereits mangelernährten Patienten oder Patienten mit einem Risiko eine Mangelernährung zu entwickeln, verbunden mit einer rechtzeitig eingeleiteten Ernährungstherapie kann zu einer klinischen Besserung führen und unter Umständen die Prognose positiv beeinflussen.

Pädiatrische Patienten  

Parenterale Ernährung in der Pädiatrie

In Deutschland müssen jährlich etwa 200–250 Kinder zeitweise oder dauernd heimparenteral versorgt werden. Ursachen sind hier in der Regel angeborene Darmdefekte, die zu einem teilweisen bis völligen Verlust der enteralen Resorptionsfunktion des Darmes führen.

Nachdem diese Kinder ihre ersten Lebensjahre meist im Krankenhaus verbringen, stellt die Überleitung in die häusliche Versorgung eine besondere Herausforderung dar. Nicht nur, dass die Kinder jetzt in eine für sie neue und bisher unbekannte Umgebung entlassen werden, sondern auch die Eltern stehen nun vor der Situation ihr Kind tagtäglich selbst versorgen zu müssen. B. Braun TravaCare will die Eltern und Kinder mit einem speziell auf die Versorgung pädiatrischer Patienten zugeschnittenen Konzept bei diesem Schritt tatkräftig unterstützen.

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