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Harvey Cushing

Hirnspatel, biegsam
Amerikanischer Chirurg, New Haven, Baltimore, Boston 1869-1939, geboren in Cleveland/Ohio, gestorben in New Haven/Connecticut

Cushing verfasst zahlreiche Monographien über Gehirnchirurgie und entwickelt die Anwendungsbereiche der Lokalanästhesie bei Operationen. Sein Werk über die Hypophyse stößt auf internationale Anerkennung, seine Forschungen über Tumoren am Gehörnerv und im Gehirn machen ihn berühmt.

Albrecht von Graefe

Sperrelevator
Deutscher Ophthalmologe, Prag, Paris, Wien, London, Berlin 1828-1870, geboren in Finkenheerd/Preussen, gestorben in Berlin

Graefes wesentlichstes Arbeitsgebiet ist die Schwachsichtigkeit ohne organische Schäden des Auges. Er erkennt die Entzündung der Sehnerven als Ursache für die Amblyopie und den Zusammenhang zwischen Gehirntumoren und der sogenannten Stauungspapille. Die Schieloperation und die Iridektomie beim Glaukom führt er ebenfalls zum Erfolg.

Victor Horsley

Dura-Separator
Englischer Chirurg, London 1857-1916, geboren in Kensington, gestorben in Amara/Mesopotamien

Als Professor für Pathologie und klinische Chirurgie beschäftigt sich Horsley insbesondere mit der Schilddrüsenfunktion und der Gehirnlokalisation. Er setzt zur Behandlung von Myxödemen Schilddrüsenextrakte ein und führt 1887 die erste Operation eines Rückenmarktumors durch. Im Bereich der chirurgischen Behandlung des Zentralnervensystems erzielt er ebenfalls große Fortschritte.

Ignaz Philipp Semmelweis

Österreichisch-ungarischer Gynäkologe und Geburtshelfer, Wien, Pest 1818-1865, geboren in Ofen/Budapest, gestorben in Wien

Semmelweis entdeckt, dass das Kindbettfieber auf eine Infektion mit Fäulnisbakterien von Leichen zurückzuführen ist, die über die Sezierungsabteilung und die Wöchnerinnenstation in die Gebärzimmer gelangen. Er führt daraufhin mit Erfolg das Händewaschen mit Chlorkalklösung ein. Dank Semmelweis hält die Hygiene weltweit Einzug in die OP-Säle.

Wilhelm Tönnis

Dura-Rinne
Deutscher Neurochirurg, Stockholm, Berlin, Bochum, Köln 1898-1978, geboren in Kley/Dortmund, gestorben in Köln

Tönnis gilt in Deutschland als Pionier und Vater der Neurochirurgie. Er schreibt über 300 Arbeiten über Neurochirurgie und Hirnforschung, unter anderem über die Gefäßmissbildungen und Gefäßgeschwülste des Gehirns, die operative Behandlung des Cervikal-Vertebral-Syndroms und die Behandlung der Hypophysenadenome.