B. Braun Preis für Soziale Innovationen

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Preisträger des Jahres 2014

Erster B. Braun Preis für Soziale Innovationen

Tuttlingen/Friedrichshafen. Mit einem feierlichen Festakt ist am Donnerstag, den 27. März 2014 erstmals der „B. Braun-Preis für Soziale Innovationen“ im Aesculapium in Tuttlingen verliehen worden. Die Preisträger sind die Initiative „Skipsy“ aus Singen (1. Preis), „Kinderchancen Singen“ (2. Preis), „Komm mit in das gesunde Boot“ aus Stuttgart und „Kultur vom Rande“ in Reutlingen (gemeinsamer 3. Preis) und „MiKaDo“ aus Frittlingen bei Tuttlingen (Sonderpreis der Jury). Der gemeinsam von der B. Braun-Sparte Aesculap in Tuttlingen und der Zeppelin Universität Friedrichshafen ausgerichtete Wettbewerb richtet sich an Initiativen, die gesellschaftlichen Problemen auf eine übergreifende und neue Weise wirksam begegnen.

„Die große Zahl und vor allem die Qualität der Bewerbungen zeigen das überwältigende Engagement, den großen Einfallsreichtum und die spür- wie sichtbaren Ergebnisse in einer lebendigen Zivilgesellschaft“, stellen die beiden Initiatoren des Preises, Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel, Vorstandsvorsitzender der Aesculap AG, und Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Präsident der Zeppelin Universität, fest. Insgesamt hatten sich 114 Initiativen aus 64 Städten und Gemeinden im südlichen Baden-Württemberg und darüber hinaus um den Preis beworben. Dabei zeigten sich vielfältige Trägerschaften von und zwischen Bürgern, Kommunen, Wirtschaft und Kirchen und damit einhergehend Soziale Innovationen für gesellschaftliche Herausforderungen unter anderem in Gesundheit und Pflege, Bildung und Lebenschancen, Regionalentwicklung, Integration und Teilhabe, Ökologie und Nachhaltigkeit. Unter ihnen musste die Jury entscheiden.

Preisträger

Herzlichen Glückwunsch

v. l. Prof. Knaebel (ehemals Aesculap AG), Helma Gessendorfer, Maria Müller, Katharina Klinger, Dr. Andrea Temme und Prof. Jansen (Zeppelin Universität)

„Skipsy“

Der mit 10.000 Euro dotierte erste Preis ging dabei an die Initiative „Skipsy“ aus Singen. „Skipsy“ ist ein Gruppenangebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Familien mit psychisch kranken Eltern aus dem Raum Singen, Radolfzell und Höri. In sechs Altersgruppen nähern sich Kinder und Jugendliche in kreativer und spielerischer Weise – etwa durch Musik, Begegnung, Spiele, Rollenspiele Bücher und vieles mehr – dem Familienthema.
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v. l. Udo Engelhardt, Dr. Helga Breuninger (Breuninger Stiftung) und Wolfgang Heintschel

„Kinderchancen Singen“

Den mit 7.500 Euro dotierten zweiten Preis erhielt die Initiative „Kinderchancen Singen“. In diesem Verein haben sich soziale Initiativen und Verbände, Vertreter von Schulen und Kindertagesstätten, die Stadt Singen sowie Unternehmer und leitende Angestellte aus Singen zusammengeschlossen, die sich das Ziel gesetzt haben, die Lebenssituation von Kindern in Singen dauerhaft zu fördern. An erster Stelle stehen Kinder, die unter schwierigen sozialen Bedingungen aufwachsen.

v. l. Prof. Jürgen M. Steinacker, Michael Beck (OB der Stadt Tuttlingen) und Birgit Pfitzenmaier

„Komm in das gesunde Boot“

Die Initiativen „Komm in das gesunde Boot“ in Stuttgart und „Kultur vom Rande“ in Reutlingen belegten einen gemeinsamen dritten Preis, der mit jeweils 5.000 Euro dotiert ist. „Komm mit in das gesunde Boot“ ist ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung zur Gesundheitsförderung von Schülerinnen und Schülern im Kindergarten und in der Grundschule. Die Programme können von allen Tageseinrichtungen für Kinder und von allen Grundschulen in Baden-Württemberg gebucht werden.

v. l. Prof. Elisabeth Braun, Alfthild Karle, Rosemarie Henes und Veronika Kienzle (Staatsministerium BW)

„Kultur vom Rande“

„Kultur vom Rande“ ist ein internationales Festival für Theatergruppen, in denen Menschen mit Behinderung künstlerisch aktiv sind. Es findet 2014 zum sechsten Mal statt. Anliegen des Festivals ist es, die Grenzen zwischen vermeintlicher Normalität und Besonderheit aufzulösen, Verständnis für das Andere, den Anderen und die Andere zu wecken und den selbstverständlichen Umgang miteinander zu fördern und die Talente behinderter Kunst- und Kulturschaffender vom Rand der gesellschaftlichen Wahrnehmung mitten in die Stadt hinein zu holen.

v. l. Guido Wolf (Landtagspräsident BW), Gerlinde Schäfle, Elisabeth Zepf und Hermann Buschle

„MiKaDo“

Vergeben wurde außerdem ein mit 2.500 Euro dotierter Sonderpreis, und zwar an die Initiative „MiKaDo“ aus Frittlingen. Dabei handelt es sich um ein Projekt der Nachbarschaftshilfe, das von der Bürgerschaft getragen wird und gemeindeübergreifend tätig ist. Ziel der Initiative ist es, dass ältere und pflegebedürftige Mitmenschen solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung und in der Dorfgemeinschaft verbleiben können. Sie will außerdem Familien in der Kinderbetreuung beistehen und pflegende Angehörige entlasten; sie hilft unabhängig von Religion und Nationalität.

Jurymitglieder

Thomas Albiez

Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

Michael Beck

Oberbürgermeister der Stadt Tuttlingen

Dr. Helga Breuninger

Breuninger Stiftung

Dr. Berthold Broll

Vorstand der Stiftung Liebenau

Gisela Erler

Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung

Prof. Dr. Stephan A. Jansen

Präsidentin der Zeppelin Universität

Volker Kauder

Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel

Ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Aesculap AG

Guido Wolf

Landtagspräsident Baden-Württemberg

 

Fotogalerie

Kurzfilme

Impressionen und Vorstellung der Preisträger

„Skipsy“

„Kinderchancen Singen“

„Komm in das gesunde Boot“

„Kultur vom Rande“

„MiKaDo“

Aesculap AG
Am Aesculap-Platz
78532 Tuttlingen