Etwas wagen Immer wieder

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Warum Experimente grundsätzlich gewinnen

Wenn Menschen es schaffen, ihre eigenen Grenzen zu überwinden, entsteht eine besondere Kraft, die alle weiter bringt – auch die Medizintechnik.

Wir lieben es, Menschen zu sehen, die ihre eigenen Grenzen überwinden. Sofort spüren wir ihren Mut und ihre – manchmal ungeahnten – Kräfte.  Das inspiriert und ermutigt uns selbst etwas Neues zu wagen. Genau diese Aufbruchsstimmung hat der Film  „25 people, 14 days and one ambition“ auf berührende und einzigartige Art eingefangen. Er dokumentiert ein experimentelles Community-Dance-Projekt im Rahmen des 150. Jubiläums  der B. Braun-Chirurgie-Sparte Aesculap. „Wir wollten etwas kreieren, in dem wir erlebbar machen, wie wir neue Wege beschreiten und uns auf Ideen einlassen“, sagt Christian Prädel, Director R&D Instruments Platforms und Leiter des Jubiläumsprojektes. „Das hat mit unserem engagierten Team aus Patienten, Mitarbeitern und Künstlern hervorragend funktioniert.“

Sich gemeinsam auf etwas einlassen

Das Projekt zeige nicht nur die Schönheit menschlicher Bewegung und die Rolle, die Medizintechnik dabei spielen kann, sondern ginge weit darüber hinaus, sagt Dr. Jens von Lackum, Vorstandsmitglied der Aesculap AG und verantwortlich für die Bereiche Marketing, Sales und Human Resources. „Ich war von Anfang an begeistert von der Idee, doch das Ergebnis hat meine ohnehin schon hohen Erwartungen weit übertroffen.“ Prädel ergänzt: „Tanzen ist eine besondere Art der Kommunikation, ich muss mich dabei 100 Prozent auf mein Gegenüber einlassen und habe nur ein gutes Ergebnis, wenn ich gemeinsam mit ihm agiere.“ Ein perfektes Miteinander sei, so Prädel, auch eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Projekte bei B. Braun – von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt oder Service.

Das Ziel vor Augen

„25 people, 14 days and one ambition“ hat einmal mehr bestätigt, wie wichtig es ist, sich immer wieder auf Neues und auf andere Menschen einzulassen: „Wir experimentieren zum Beispiel in unserem Kreativlabor Werk 39 , in eigenen Prüflaboren und mit externen Instituten – stets im engen Austausch mit Ärzten, Pflegepersonal und Patienten ganz im Sinne von Sharing Expertise.“, sagt Michaela Münning, die als Vice President Global Marketing die Forschungs- und Entwicklungsarbeit für orthopädischen Gelenkersatz verantwortet. Für sie ist das Projekt auch Ansporn für die tägliche Arbeit: „Eine der Teilnehmerinnen hat offen über ihre anfängliche Scheu gesprochen, gemeinsam mit gesunden Menschen und professionellen Tänzern nach ihrer Operation vor Publikum auf einer Bühne zu stehen. Bei der Aufführung war dann gar nicht mehr zu unterscheiden, wer Patient war, und wer nicht. Was zählte, war die eigene Ausdruckskraft“, erinnert sich Münning. Für sie ist klar: „Wenn Patienten durch unsere Produkte wieder zu ihrem kreativen Selbstausdruck und einem aktiven Leben zurückfinden, weiß ich, dass sich unser Einsatz lohnt.“

Zusammen Grenzen überschreiten

Obwohl Experimente naturgemäß das Risiko in sich bergen, sich im Nachgang als Sackgasse zu entpuppen, sind sie für Innovationen essenziell. Das bestätigt auch von Lackum: „Scheitern ist integraler Bestandteil von Experimenten. Da wir aber Experimentierfreude gerade in der Anfangsphase von neuen Ideen brauchen, sind Fehlschläge nicht nur akzeptiert, sondern sogar erwünscht“, sagt er. Wichtig wäre, dass wir unsere Fehler nutzen und gemeinschaftlich aus ihnen lernen. Von Lackum ist überzeugt, dass Fortschritt und Weiterentwicklung einen ähnlichen Mut brauchen, wie den die Teilnehmer des Tanzprojekts an den Tag gelegt haben: „Nur wer es wagt, immer wieder Grenzen zu überschreiten, kann das schaffen, wofür B. Braun seit Generationen steht: Gemeinsam die Gesundheit von Menschen weltweit zu schützen und zu verbessern.“ Und wer Experimente und Wagnisse dann auch noch mit so viel Freude und Begeisterungsfähigkeit angeht, wie die Tänzer im Community-Dance-Projekt, der könne nur gewinnen. In der Kunst ebenso wie in der Medizintechnik und auch im eigenen Leben. 

Von Claudia Siebert