Insulininjektion Injektionstellen

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Wo injizieren?

Welcher Bereich für die Insulininjektion gewählt wird hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Injizieren Sie in normale, gesunde Haut
  • ausreichend Fettgewebe muss vorhanden sein
  • Leicht zu erreichende Körperstelle

Bevorzugte Bereiche und deren Resorptionsraten

Bauch, Oberschenkel und Gesäß sind bevorzugte Bereiche.(15)

Diese sind gut zu erreichen und das Fettgewebe hat eine  ausreichende Dicke. Finden Sie selbst heraus, welche Bereiche Sie bevorzugen.

Beachten Sie folgendes:

  1. Je dicker das Fettgewebe der Injektionsstelle, desto geringer das Risiko, in das Muskelgewebe zu injizieren.
  2. Wenn Sie sich selbst Insulin injizieren, ist es wichtig, die Injektionsstelle einfach erreichen zu können.
  3. Die Resorptionsrate muss beachtet werden. Insulinart und Injektionsstelle müssen zueinander passen.

Die Bilder unten zeigen Ihnen die Relation zwischen den Insulin Arten und den Injektionsstellen.(7,8,9)

Insulin types and injection areas
Bitte beachten Sie: Der Oberarm wird nicht empfohlen, da Sie die Hilfe einer weiteren Person bräuchten, um eine Hautfalte zu bilden.

Denken Sie daran, stets ins Fettgewebe zu injizieren.

Vermeiden Sie unbedingt eine Injektion in:

  •  Lipos und Narben
  • Leberflecken und Hautunebenheiten
  • Geplatzte Blutgefäße(3)

Sollten Sie in die zu vermeidenden Stellen Insulin injiziert haben, kann dies die Insulinresorption beeinflussen.(3)

Es ist sinnvoll, regelmäßig auf Lipohypertropie zu prüfen. Wenn Sie Anomalien entdecken, sollten Sie sich an Ihren Arzt oder Diabetesberater wenden.

Tipps: Injektionsstellen

  • Injizieren Sie immer in normale, gesunde Haut
  • Behalten Sie die Insulinresorptionsrate im Auge
  • Finden Sie die für Sie geeignetsten Injektionsstellen

Bedenken Sie die unterschiedliche Resorptionsgeschwindigkeit und die jeweils dazu passenden Insulinarten.

Quellen

3. Frid A. et al., Neue Empfehlungen zur Insulinabgabe, Mayo Clinic Proceedings, September 2016; 90 (9): 1231-1255.
7. Bantle J. P. et al., Wirkungen des für Injektionstherapie-Injektionen verwendeten anatomischen Bereichs auf Glykämie bei Typ-1-Diabetikern, Diabetes Care 1993; 16: 1592-1597.
8. Frid A. et al., Klinisch wichtige Unterschiede bei der Absorption der injizierbaren Therapie vom Bauch in IDDM, Diabetes Research and Clinical Practice 1993; 21: 137-141.
9. Henriksen J. E. et al., Einfluss von Injektionsstellen für eine lösliche injizierbare Therapie auf die Blutzuckerkontrolle bei Typ-1-Diabetikern (abhängig von der injizierbaren Therapie) mit Diabetes, die mit einem multiplen injizierbaren Therapie-Injektionsschema behandelt wurden, Diabetologia 1993; 36: 752-758.
15. Hirsch L. et al., Intramuskuläres Risiko an Insulininjektionsstellen - Messung der Entfernung von Haut zu Muskel und Begründung für kürzere Nadeln für die subkutane Insulintherapie, Diabetes Technology & Therapeutics, Dezember 2014; 16 (12): 867 -873.