Knienavigation TKA

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Kompletter Kniegelenkersatz (TKA = Total Knee Arthroplasty)

TKA – maximaler Funktionalität

Die Knienavigation mit der TKA Applikation bietet die größte Funktionalität. Neben der präzisen Ausrichtung der Resektionen an Femur und Tibia unter Kontrolle der Gesamtbeinachse, liegt ein weiterer Fokus hier auf der Ausbalancierung der Bänder und Weichteilstrukturen für ausgeglichene Streck- und Beugespalte in Tibia first Technik.

TKA Merkmale

  • Unterstützt alle unsere Implantate: Columbus®, e.motion® und Vega System®
  • Unterstützt Standard-, MIOS und IQ-Instrumente
  • Die Kamera kann entweder auf der ipsilateralen (gleichen) oder auf der kontralateralen (gegenüberliegenden) Seite positioniert werden
  • Das Implantationsergebnis und die Situation unter Berücksichtigung der Bänderspannung kann noch vor der Implantation mit einem interaktiven Planungstool simuliert werden
  • Ausgewählte Schritte im OP-Ablauf werden automatisch gespeichert und dienen der Dokumentation

Erwartet werden:

  • Bessere Belastungsverteilung auf das Implantat
  • Voraussichtlich verlängerte Lebensdauer
  • Bessere postoperative Gelenkfunktion
  • Höhere Beweglichkeit und mehr Stabilität

Software-Elemente

Kinematische Akquisition

Die kinematische Akquisition ist ein wichtiger Faktor für ein genaues OP-Ergebnis. Die Kamera verfolgt dabei die Position der fest am Knochen fixierten Sender und ermittelt die mechanischen Zentren von Hüfte und Knie.

Palpation anatomischer Landmarken

Zusätzlich zur kinematischen Akquisition werden anatomische Landmarken am Knochen palpiert. Diese Redundanz erlaubt eine weitere Optimierung des Ergebnisses.

Tibia Resektion

Die Position der Schnittfläche des Sägeblockes kann in Echtzeit eingestellt werden:

  • Varus/Valgus
  • Resektionsneigung (ventraler/dorsaler Slope)
  • Mediale und laterale Resektionshöhe

Nach der Resektion wird die Position und Ausrichtung der tatsächlichen Schnittfläche jeweils mit einem entsprechenden Messinstrument überprüft.

Distraktion zur Gelenkspaltmessung

Zur Messung des Gelenkspaltes wird durch Distraktion mittels Spreizers und Spreizzange zuerst in Streckung, dann in Beugung gemessen. Gleichzeitig wird die mechanische Beinachse in Streckung angezeigt. Dieses gibt Aufschluss auf die tatsächliche Weichteilsituation (z. B. Bandverkürzung auf der medialen Seite mit straffem medialen Seitenband).

Femur-Planung

Diese Funktion ermöglicht eine interaktive Planung der Positionierung der Femurkomponente unter gleichzeitiger Berücksichtigung der voraussichtlichen Bandsituation und Prothesengröße. Die Anwendung erfolgt vor der eigentlichen Ausführung der Femurschnitte. Damit kann patientenspezifisch das Ergebnis gemäß der vom Arzt durchgeführten Planung simuliert werden.

Distale Femur Resektion

Die Position der Schnittfläche kann mit dem Sägeblock wie gewünscht eingestellt werden unter Berücksichtigung von:

  • Varus/Valgus
  • Resektionsneigung (Extension bzw. Flexion)
  • Distale Resektionshöhe medial und lateral
  • Gelenklinie
  • Distale Implantatdicke

Verbleibende Streck- und Beugespalte medial und lateral werden angezeigt. Auch hier erfolgt eine Überprüfung des Schnittergebnisses.

Gelenklinie

Zur Unterstützung bei der Auswahl der distalen Resektionshöhe wird sowohl die Entfernung der Schnittlehre zur sogenannten Gelenklinie, als auch die distale Dicke des Femurimplantats in der jeweils gewählten Größe angezeigt. Die Höhe der Gelenklinie entspricht in diesem Falle dem am weitesten distal gelegenen Punkt auf der distalsten Kondyle.

Femur-Rotation

Die Einstellung der Femur-Rotation kann optional basieren auf:

  • Dorsalen Kondylen
  • Epikondylen
  • Whiteside Linie
  • Weichteil-Balancing

Verbleibende Streck- und Beugespalte medial und lateral werden bei der Positionierung des 4in1-Sägeblocks in A/P und Rotation als Hilfestellung angezeigt.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Ihren Aesculap Medizinproduktberater oder mailen Sie an
Aesculap AG
Am Aesculap-Platz
78532 Tuttlingen
Germany