Grundlagenstudie: Atemgasanalyse SARS-CoV-2-Infektionen

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Coronaviren über die Atemluft erkennen?

In der Medizintechnik gibt es vielversprechende Ansätze zur Messung von chemischen und biologischen Substanzen direkt in der Atemluft, zum Beispiel von Medikamenten für die Anästhesie. Dies ermöglicht die kontinuierliche, nicht-invasive Messung der Konzentration des Medikaments im Körper über die Atemluft und hilft dem Anästhesisten bei der Überwachung des Patienten. Auch B. Braun verwendet hierfür eine solche Technologie, die bereits in der Anästhesie im Einsatz ist. Es gibt weltweit Überlegungen, ob mithilfe dieser oder ähnlicher Technologien auch Coronaviren oder Reaktionen des Körpers auf diese in der Atemluft nachweisbar sein könnten. Es werden hierzu erste Untersuchungen durchgeführt – auch bei B. Braun. 

COVID-19-Forschung - so läuft die klinische Studie ab

Kann man durch die Atemluft eines Menschen nachweisen, ob die Person mit SARS-CoV-2 infiziert ist? Das ist die zentrale Fragestellung der klinischen Studien, die B. Braun seit Dezember 2020 durchführt. Dafür wird die Ausatemluft von Personen, bei denen das Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, mit der Ausatemluft von negativ getesteten Probanden verglichen. Um ein aussagefähiges Ergebnis zu erhalten, werden in jeder Gruppe 200 Personen getestet.

 

Der Test: Schnell, unkompliziert, effektiv

Für den Test der Atemluft muss man nur für etwa eine Minute ganz normal in das Testgerät ein- und ausatmen. Die Ergebnisse der Atemgasproben werden mit den Ergebnissen des PCR-Tests (Abstrichtest) verglichen. Die Auswertung erfolgt pseudonymisiert im Center of Competence Breath Analysis der B. Braun SE. Die ersten Zwischenergebnisse stimmen positiv.