G-DRG-System DRG

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Das diagnosebezogene Entgeltsystem für Deutschland

G‐DRGs sind definiert als möglichst aufwandhomogene Behandlungsfallgruppen, die stationäre und teilstationäre Behandlungsfälle mit verwandten Diagnosen und ähnlichem ökonomischen Aufwand zusammenfassen. Teilstationäre Wundbehandlung ist selten, entsprechende DRG sind daher nicht definiert. Jede vollstationäre Aufnahme eines Wundpatienten wird auf Basis der dokumentierten Daten über eine für diesen Aufenthalt ermittelte Fallpauschale abgerechnet.

Das diagnosebezogene Entgeltsystem für Deutschland, G‐DRG‐System (German‐Diagnosis Related Groups), wurde in der Version 2014 vom Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) entwickelt.

Jeder Kombination aus Haupt‐ und Nebendiagnosen sowie Prozeduren ist eindeutig eine DRG zugeordnet. 2014 sind 1.196 DRGs mit bundeseinheitlichen Bewertungsrelationen versehen, 43 DRGs müssen krankenhausindividuell verhandelt werden und 5 DRGs sind rein teilstationär. Die Bewertungsrelationen beruhen auf den Kostendaten des Jahres 2012 und definieren den DRG‐Erlös für den Behandlungsfall über die Multiplikation mit dem Basisfallwert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.g-drg.de.