Die Produktionswelt bei Aesculap entdecken

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Teamwork

Ich heiße Jordan Tamassa und habe im Rahmen meines Maschinenbau-Mechatronik-Studiums an der Hochschule Furtwangen am Campus Schwenningen ein Praktikum bei der B. Braun Sparte Aesculap im Fertigungsbereich Motoren & Container am Standort Tuttlingen gemacht. Dieser ist neben den Werken Implantate und Instrumente eines der drei Hauptfertigungen am Hauptsitz in Tuttlingen. 

Starke Teamarbeit und eine Vielzahl an Aufgaben
Ich saß in einem Teilbereich der Fertigung, in dem akkubetriebene Motorensysteme (zum Beispiel, Acculan 3Ti), elektrische und pneumatische Mikromotoren (zum Beispiel, ELAN 4) gefertigt und zusammengebaut werden. Im Segment "Vorfertigung Motoren" wurde ein neues Werkzeugverwaltungssystem für bestimmte Maschinen eingeführt. Ein Teil meiner Aufgabe widmete sich der Optimierung des Verwaltungssystems von Werkzeugen und des Einpflegen von Daten sowohl im Logimat als auch in der virtuellen Datenbank. Durch diese Aufgabe konnte ich zum erstmal mit VBA (Visual Basic Editor; eine Skriptsprache, die am weitesten auf Microsoft-Office-Anwendungen verbreitet ist) programmieren: das war eine lehrreiche Erfahrung für mich, wodurch ich meine Programmierkenntnisse deutlich verbessern könnte. Die gelernten Grundlagen dieser Skriptsprache konnte mir konnten mir es ermöglichen, viele Änderungen an dem Quellcode des Verwaltungssystems vorzunehmen. Diese führten sogar zu einer weiteren Aufgabe, nämlich der Entwicklung einer Maschinen-Mitarbeiter-Einsatzplanung anhand des Schichtplans. Mit diesem Programm soll eine gesamte Übersicht über die vorhandene Maschinen und anwesende Mitarbeiter in einem Segment und einer Arbeitswoche ermöglicht werden. Mit der Information über die Aufträge und deren Fertigungsarten kann somit ein Schichtplan durch simple Zuweisungen entworfen werden, welcher die vorhandenen Werker eindeutig einer Maschine oder Maschinengruppe über alle Schichten zuteilt. Dies verlangte die Entwicklung zahlreicher Programmcodes und die Zusammenarbeit mit  Segment- und Projektleitern.

Besonders wichtig war die Team-Arbeit im Unternehmen. Ich hatte schon vieles über das Wort "Teamwork" gehört und habe es aber erstmals deutlich in meinem Aufenthalt in der Aesculap AG erlebt. Vom Maschinenbediener über den Programmierer und Voreinsteller bis zum Segmentleiter, musste ich während meines Praktikums mit jeder dieser Personen zusammen arbeiten. Mit dem Maschinenbediener mussten beispielweise Aufgaben wie die Fehlervisualisierung und Standardarbeitsblatt (SAB) durchgesprochen, mit dem Voreinsteller das Einpflegen von Daten im Logimat (Werkzeugpaternoster) vorgenommen und mit dem Programmierer Änderungen an Benutzeroberflächen und der programmiertechnische Umsetzung abgestimmt werden.

Das Highlight
Ein Praktikumshighlight war definitiv die "AMB Special": Die "Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung" in Stuttgart. Ich war dort als Mitglied des Teams, das für das Pflegen der Kontakte mit Werkzeugmaschinen und –Werkzeug-Herstellern verantwortlich ist. Es war ein sehr lehrreiches Erlebnis, da ich die allerneusten Modelle und Protototypen von Maschinen in der Metallbearbeitung kennengelernt habe und deren Arbeitsweise mir ansehen konnte. 

Was nehme ich mit?
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich überrascht war, wie viel Neues ich in dieser Zeitspanne dazugelernt habe und dieses das recht theoretische Wissen der Hochschule stark bereichert. Mir hat die Zeit bei Aesculap sehr gut gefallen, die Zusammenarbeit mit anderen Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen war sehr angenehm und spannend für mich. Ich konnte einen guten Überblick über das Arbeitsfeld erlangen und die bei der Firma Aesculap etablierten Organisations- und Produktionsprozesse miterleben.