B. Braun und ich Von Nordhessen nach Penang

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Von Nordhessen nach Penang

Elisa Gass, studiert im Master an der Hochschule Fulda „Finance, Accounting & Controlling“, Sie berichtet hier über ihren Einsatz an unserem größten Standort in Penang, Malaysia.

Im September 2016 startete ich mein 6-monatiges Praktikum im Corporate Controlling am Hauptsitz von B. Braun in Melsungen. Das war mein Sprungbrett nach Asien, denn hier bat man mir ein anschließendes Auslandspraktikum im Regional Headquarter Asia-Pacific https://www.bbraun-asiapacific.com/en.html an. So begab ich mich im März 2017 auf die lange Reise nach Penang, Malaysia , wo ich das Regional Controlling  unterstützen sollte. Nach einer etwas holprigen Reise mit verspätet eingetroffenen Reisepass und verschwundenem Gepäck, wurde ich schließlich an meinem ersten Arbeitstag von meinen neuen Arbeitskollegen freudig empfangen. Ihre herzliche Art erleichterten mir die Eingewöhnungszeit erheblich und schon bald übertrugen sie mir erste Tätigkeiten.

Zunächst arbeitet ich im Transferpreis Team mit, da dieses durch eine Teamveränderung Unterstützung benötige. Ich erfuhr wie man Transferpreise kalkuliert und wie Transferpreis-Reviews ablaufen. Außerdem überarbeitete ich im Rahmen dieser Aufgabe die Arbeitsanweisungen zu diesen Themen. Schon bald war ich fest im Team integriert und durfte bei der Entwicklung und Einführung eines regelmäßigen Meeting-Konzepts für das Regional Controlling Team mitwirken. Dabei gefiel mir besonders gut, dass ich meine eigenen Ideen und Erfahrungen aus meinen vorherigen Praktikas einbringen konnte. Meine Betreuerin, Frau Anke Holst brachte immer neue Projektaufgaben von ihren Geschäftsreisen zu den Standorten in Asien für mich mit. So habe ich mit vielen Kollegen aus unterschiedlichen asiatischen Kulturen  zusammengearbeitet. Gerade die persönliche Kommunikation im internationalen Kontext fand ich extrem spannend. Die Eindrücke und Erfahrungen bereichern mein Leben weit über die Zeit in Asien hinaus.

Malayische Arbeitskultur!

Zu den Highlights eines jeden Arbeitstages gehörte definitiv die Mittagspause, in der meine Kollegen mir die zahlreichen kulinarischen Spezialitäten von Penang zeigten. Die Insel ist ein Paradies für Feinschmecker, da aufgrund ihrer Kulturvielfalt neben malaysischer, vor allem chinesische und indische Küche angeboten wird.  An jeder Straßenecke kann man Restaurants, Garküchen und kleine Essenstände finden, wobei man sich bei der Auswahl einer Lokalität nicht deren Ambiente beeinflussen lassen sollte, da dieses meist nichts über die Qualität des Essens aussagt.

Neben der Arbeit kam natürlich auch die Freizeit nicht zu kurz. Nach dem ich die Sehenswürdigkeiten der Gegend, wie die Streetart in Georgetown, Penang Hill und den chinesischen Kek Lok Si Tempel erkundet hatte, begann ich damit Malaysia und seine Nachbarländer zu erkunden. So führten meine Reisen mich nicht nur nach Kuala Lumpur, Singapur und Bangkok, sondern auch zu den Tunneln der CuChi-Guerilla nahe Ho-Chi-Minh sowie auf die Perhentian-Ilands an der Ostküste Malaysias. Am meisten beeindruckt hat mich jedoch der Besuch der jahrhundertealten Tempelanlagen von Angkor Wat in Kambodscha, die sich über eine Gesamtfläche von mehr als 200 km² erstrecken.

Rückblickend bin ich sehr froh darüber dieses Angebot angenommen zu haben, da ich mich in der Zeit nicht nur fachlich, sondern auch in besonderem Maße persönlich weiterentwickeln konnte. Außerdem durfte ich viele tolle Menschen aus unterschiedlichen Nationen und mit verschiedenstem kulturellen Hintergründen kennenlernen und somit meine interkulturellen Kompetenzen erweitern. Leider vergingen die sechs Monate viel zu schnell, doch ich bin mir sicher, dass dies nicht mein letzter Besuch in Asien gewesen ist.