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Abfallreduzierung in der Sterilgutversorgung
Immer mehr Kliniken suchen nach Wegen, ihre Prozesse nachhaltiger zu gestalten und aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Ein zentraler Ansatzpunkt ist dabei die Reduzierung von Plastik-Abfällen, die im Krankenhaus und insbesondere im OP generiert werden.
Jede Maßnahme im Gesundheitswesen, die das Abfallaufkommen senkt, bedeutet:
Besonders groß ist das Potenzial für medizinisches Fachpersonal und Führungskräfte, wenn komplette Ströme von Einweg-Abfall im OP vermieden werden können.
Der reibungslose Ablauf von Operationen im Krankenhaus hängt von einer reibungslosen Versorgung mit sterilisierten und wiederverwendbaren Instrumenten ab. Diese wird in der Regel von der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) bereitgestellt.
Für die Sterilisation in Sterilisatoren sind zwei Methoden weit verbreitet.
Eine Möglichkeit ist es mit Einwegverpackungen (Vlies) zu arbeiten. Die Instrumente werden für die Sterilisation und Lagerung mit Einwegmaterial eingeschlagen.
Die Alternative ist die Nutzung wiederverwendbarer Sterilcontainer: Sie übernehmen dieselbe Aufgabe sind jedoch auf den Mehrfachgebrauch ausgelegt.
Beide Sterilgutverpackungssysteme gewährleisten eine Sterilisation. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Menge an entstehendem Abfall: Die Einwegverpackung verursacht erheblich mehr OP-Abfall als der Einsatz eines wiederverwendbaren Containers.
Vergleich der Abfallmengen
Jährliche Operationen
0
in einem typischen mittelgroßen Krankenhaus in Deutschland
Einweg-Sterilverpackungen
0kg
Polypropylen-Abfall pro Jahr
Sterilcontainer
0kg
Gesamtabfallmenge pro Jahr [1]
Ein überzeugendes Argument für den Wechsel zu Sterilcontainer-Systemen ist die deutliche Abfallreduzierung. Bemerkenswert ist, dass die Vorteile dieser Methode nicht nur bei der Abfallmenge, sondern auch bei den Kosten sichtbar werden.
Nach der einmaligen Investition in die notwendige Ausstattung für den Einsatz von Sterilcontainern sparen Krankenhäuser langfristig erhebliche Summen bei der Aufbereitung von Sterilgut für den OP.
Angesichts eines solchen Kosten-Nutzen-Verhältnisses überrascht es nicht, dass immer mehr Kliniken von Einweg-Sterilisationsverpackungen auf wiederverwendbare Sterilcontainer umstellen. Auf diese Weise senken sie Kosten und reduzieren den Abfall im OP.
References