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Heimhämodialyse
Ihr Dialysezentrum ist überlastet und Ihr medizinisches Fachpersonal arbeitet täglich am Limit? Wir bieten Ihnen Entlastung: Gerne möchten wir Freiräume schaffen und Verwaltungsaufwand abnehmen, indem wir Sie dabei unterstützen, die Heimhämodialyse (HHD) in Ihrem Zentrum anzubieten. Denn viel zu wenig Dialysepatient*innen in Deutschland nutzen die Heimhämodialyse bisher1.
Mit dem DAHEIM Service von B. Braun möchten wir die HHD gemeinsam mit Ihnen fördern, um möglichst vielen Dialysepatient*innen diese Therapie zu ermöglichen. Die Therapie zu Hause hat nicht nur Vorteile für das Dialysezentrum – auch für die Patient*innen können sich medizinische Vorzüge und ein deutlicher Zugewinn an Lebensqualität ergeben2,3. Wir haben einen umfangreichen Service entwickelt, der Ihnen alle nicht-medizinischen Aufgaben abnimmt. Gerne stellen wir Ihnen und Ihrem Zentrumspersonal unseren B. Braun DAHEIM Service vor.
Als umfassendes Konzept übernimmt der B. Braun DAHEIM Service alle nicht-medizinischen Aufgaben für Sie. Während des gesamten Prozesses stehen wir in engem Austausch mit Ihnen und Ihren Patient*innen. Unsere ausgebildeten Trainer*innen koordinieren und gestalten aktiv die Vorbereitung und Schulung Ihrer Dialysepatient*innen auf die Heimhämodialyse. Dabei werden gemeinsam mit Ihnen festgelegte Lerninhalte, auch zum Krankheitsbild, der Ernährung, der Behandlung, der Bedienung des Gerätes und dem Umgang in Notfallsituationen im Dialysezentrum geschult.
Währenddessen kümmert sich das B. Braun DAHEIM Team um die Einrichtung des Dialyseplatzes in den eigenen vier Wänden der Patient*innen. Auch die Versorgung mit allen notwendigen, dialysebezogenen Verbrauchsmaterialien sowie regelmäßige Hausbesuche gehören zu unserem End-to-End Support, von dem Sie als medizinisches Personal ebenso wie die Patient*innen profitieren. Bei Anwendungsfragen steht rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche unser Servicetelefon zur Verfügung. So bleibt Ihnen und Ihrem medizinischen Fachpersonal mehr Zeit für Ihre Patient*innen vor Ort.
Natürlich ist der Kontakt zwischen Ihnen und Ihren Patient*innen weiterhin wichtig und unerlässlich. Die Digitalisierung bringt hier deutliche Vorteile: Dank der DAHEIM Service App verfügen Sie und Ihre Patient*innen über eine umfangreiche Informations- und Kommunikationsplattform. Sie haben jederzeit eine Übersicht über die getätigten Bestellungen und über die Anrufe, die Ihre Patient*innen an unserem Servicetelefon führen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, den Patient*innen über die Plattform Termine einzustellen, beispielsweise für Sprechstunden.
Auch die medizinische Betreuung der HHD-Patient*innen wird durch die Digitalisierung vereinfacht und verbessert: Die Dialysemaschine übermittelt über eine verschlüsselte Internetverbindung alle Therapieprotokolle automatisiert an Ihr Dialysezentrum, sodass Sie die Therapiedaten jederzeit an Ihrem Arbeitsplatz abrufen können. So werden darüber hinaus Fehler – wie bei manuell ausgefüllten Protokollen – vermieden und Sie haben immer die aktuellen Daten im Blick. Auf diese Weise können Sie die Patient*innen und deren Therapien weiterhin im Auge behalten und per Download der Protokolle Ihre Pauschale mit der Krankenkasse abrechnen. Falls Sie zur Abrechnung der Heimdialyse Fragen haben, informieren wir Sie gerne.
63 Prozent der Ärzt*innen würden die HHD-Therapie ihrer Familie und Freund*innen empfehlen4. Aufgrund der stetig wachsenden Zahl an Patient*innen und dem andauernden Fachkräftemangel kann die HHD eine gelungene Alternative zur Behandlung im Dialysezentrum darstellen. Auch für die Dialysepatient*innen kann die HHD einen Zugewinn an Lebensqualität bedeuten. Gerade für berufstätige Patient*innen in der Spät- oder Nachtschicht bietet die HHD eine Entlastung und flexiblere Gestaltung des Alltags. Aber auch junge, fitte Patient*innen oder selbstbestimmte Rentner*innen bilden ein Potenzial für die Heimdialyse.
Ein Blick von Ihnen und Ihrem Zentrumspersonal durch die Reihen Ihrer Patient*innen lässt Sie in den meisten Fällen einige mögliche HHD-Patient*innen entdecken. Die Entscheidung, ob Ihre Dialysepatient*innen die medizinischen Voraussetzungen für die HHD erfüllen, liegt allerdings bei Ihnen. Sollten Sie zur Beratung Ihrer Patient*innen Aufklärungsmaterial benötigen, schicken wir Ihnen gerne detailliertes Infomaterial zu.
Für die HHD erstattet die Krankenkasse eine höhere Wochenpauschale, die Sie weiterhin wie gewohnt abrechnen. Wir stellen das gesamte Equipment, Verbrauchsmaterial, Training und übernehmen die Qualitätssicherung am Heimdialyseplatz. Dafür berechnen wir eine feste Servicepauschale. Somit lässt sich die HHD wirtschaftlich abbilden.
Außerdem zählen HHD-Patient*innen nicht in die Absenkungspauschale und den Arzt-Patienten-Schlüssel. Die Patient*innen werden nicht auf den Versorgungsauftrag angerechnet. Zusätzlich kann die Pflege entlastet werden, denn durch die digitalisierte und effizientere Betreuung der Heimpatient*innen ergibt sich ein Zeitgewinn für die Betreuung der im Zentrum verbliebenen Patient*innen.
Für alle HHD-Patient*innen, bieten wir zusätzliche Sicherheitsfeatures an: z. B. einen RedSense-Detektor für den Shunt zur Detektion bei Blutaustritt. Auf Ereignisse, wie z. B. die Bolusgabe bei Blutdruckabfall, werden die Patient*innen ebenfalls geschult.
Der ärztliche Bereitschaftsdienst, den sie für Ihre Zentrumspatient*innen vorhalten, gilt ebenfalls für Ihre HHD-Patient*innen. Mit unserem 24/7-Servicetelefon deckt unser Team darüber hinaus alle Anwendungs- und technischen Fragen der Patient*innen ab. Nur die Patient*innen werden in die Heimtherapie entlassen, bei denen sich Ihr Team und das Team von B. Braun von der Zuverlässigkeit überzeugt haben. Alle HHD-Patient*innen unterschreiben auf der Trainingscheckliste, dass sie auf alle notwendigen Prozessschritte sowie Notfälle geschult wurden.
Alle Schulungsinhalte für die HHD-Therapie stimmen wir mit Ihnen anhand einer Trainingscheckliste ab. Das Training findet während der Dialysen der Patient*innen im Dialysezentrum statt. Sie werden etwa drei Wochen von uns analog der bekannten Abläufe trainiert. Lediglich das Anleiten der Selbstpunktion wird dabei von Ihnen übernommen.
Anschließend führen die Patient*innen die Dialyse circa drei Wochen im Zentrum allein durch. Zu diesem Zeitpunkt steht Ihr Pflegepersonal für Fragen und Hilfe bereit. Wenn die Patient*innen sich bei der Selbstpunktion und der Bedienung der Dialysemaschine sicher fühlen und Sie Ihre Zustimmung geben, begleiten wir die ersten Heimtherapien zu Hause. Bei Bedarf übernehmen wir zu diesem Zeitpunkt die Nachschulung der HHD-Patient*innen.
Für den Umbau besichtigt unsere Partnerfirma zunächst das Zuhause der Patient*innen, bespricht mit ihnen den Dialyseplatz und prüft, ob der Umbau ohne Probleme möglich ist. Während der letzten Trainingsphase im Zentrum erfolgt dann der Umbau. Zudem liefern wir das Equipment und die Erstbevorratung des Verbrauchsmaterials. Anschließend nehmen unsere Techniker*innen das Equipment in Betrieb und vernetzen die Komponenten.
Wir nehmen bei der Inbetriebnahme eine Wasserprobe in Bezug auf Chemie, Endotoxine und Mikrobiologie. Erst, wenn das Ergebnis vorliegt und unauffällig ist, führen wir in Abstimmung mit Ihnen die erste HHD durch. Im Fall einer Beendigung durch Transplantation oder anderen Gründe holt B. Braun Equipment und Verbrauchsmaterial wieder ab. Die Installation bleibt bestehen, da nach einer Transplantation bei Abstoßung der Niere wieder ein HHD-Platz installiert werden kann.
Durch die DAHEIM Service App und die digitale Therapiedatenübertragung ist ein hohes Maß an Transparenz gegeben. Die Therapiedokumentation erfolgt direkt nach der Therapie. Sie wird von der Dialysemaschine verschlüsselt übertragen. Spätestens am Folgetag können Sie die Daten einsehen und herunterladen.
Die HHD-Patient*innen kommen weiterhin und nach Ihren Vorgaben in bestimmten Abständen in das Dialysezentrum und es findet eine regelmäßige (Shunt-)Visite oder auch Referenzdialyse statt.
Alle HHD-Patient*innen erhalten von B. Braun ein Tablet mit der DAHEIM Service App. Hierüber können sie ihr Verbrauchsmaterial bestellen. Während des Trainings werden wir anhand unserer Materialliste die notwendigen Materialien mit Ihnen und der Patientin bzw. dem Patienten abstimmen. Nur diese können anschließend auch über die App bestellt werden.
Der Bestellrhythmus liegt bei vier bis acht Wochen. Diesen bestimmen die Patient*innen selbst und können dann drei bis fünf Werktage im Voraus bestellen. Die Ware wird in dem von den Patient*innen bestimmten Zeitfenster bis in den Lagerraum zu Hause geliefert. Verpackungsmaterial und Entsorgungssäcke mit leeren Konzentrat-Kanistern werden auf Wunsch mitgenommen. Außerdem erhalten die Patient*innen pro Quartal eine Entschädigungszahlung für erhöhte Strom- und Wasserkosten sowie Müllentsorgung.
Nein. Die medizinische Verantwortung und der Behandlungsauftrag verbleiben bei Ihnen, denn alle medizinisch relevanten Entscheidungen und Aufgaben liegen unverändert in Zentrumsverantwortung.
Wir informieren Sie umgehend über Rückfragen oder Probleme, die bei den HHD-Patient*innen auftreten. Zwischen Ihnen und B. Braun besteht lediglich ein Servicevertrag. Zwischen B. Braun und den Patient*innen gibt es kein Vertragsverhältnis.
Natürlich sind Sie bei der Betreuung Ihrer HHD-Patient*innen nicht auf sich gestellt! Wir von B. Braun bieten volle Unterstützung während des gesamten Umstellungsprozesses und stellen Ihnen unsere Expert*innen des B. Braun DAHEIM Services zur Seite. Gemeinsam mit Ihnen bereiten wir die Dialysepatient*innen über Wochen hinweg auf die zukünftige HHD vor. Wenn es dann soweit ist, haben Sie dank unserer DAHEIM Service Plattform die Möglichkeit, die Therapieprotokolle Ihrer Patient*innen stets digital abrufen zu können.
Nur etwa 800 von 100.000 Dialysepatient*innen in Deutschland nutzen derzeit die Heimhämodialyse als Therapiemodalität5. Die Zahl derer, die mit Heimhämodialyse versorgt werden könnten, ist jedoch wesentlich höher6. Auch die Hindernisse einer vermehrten Versorgung von geeigneten Patient*innen mit Heimdialyse sind recht genau untersucht7,8. Gerne möchten wir Sie beraten, wie diese Hindernisse überwunden werden können, um mehr Patient*innen diese vielversprechende Modalität anbieten zu können. Für Sie als behandelndes Personal bedeutet die Umstellung in erster Linie eine deutliche Entlastung.
Natürlich müssen medizinische Voraussetzungen für eine Heimhämodialyse erfüllt sein, damit die Behandlung zu Hause überhaupt eine Option für Ihre Dialysepatient*innen darstellt. Häufig sind aber medizinische Gründe gar nicht das Haupthindernis. Oft stehen organisatorische, wirtschaftliche und manchmal rechtliche Bedenken im Vordergrund, wenn in einem Zentrum keine Heimhämodialyse angeboten wird.
Als medizinisch Verantwortliche*r vertrauen wir hier voll und ganz auf Ihre fachliche Expertise. Sie können am besten einschätzen, welche Ihrer Patient*innen die medizinischen Voraussetzungen für eine HHD-Therapie mitbringen. Bei den übrigen Hindernissen unterstützen wir Sie gerne.
Unser Ziel ist es, die Modalität Heimhämodialyse in Deutschland zu fördern und möglichst vielen Patient*innen als Therapieoption zur Verfügung zu stellen. Viele Studien zeigten neben den medizinischen Vorteilen9,10 auch die möglichen Vorteile für die Lebensqualität11.
Alle gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in Deutschland die gesamten Kosten der HHD. Ihren Dialysepatient*innen entstehen keine finanziellen Nachteile. Für den erhöhten Wasser- und Stromverbrauch sowie die Entsorgungskosten des Verbrauchsmaterials erhalten die Patient*innen eine Aufwandsentschädigung.
Die HHD-Patient*innen führen die Behandlung eigenverantwortlich durch und dokumentieren dies durch ihre Unterschrift. Der Behandlungsvertrag besteht weiterhin zwischen Ihnen und Ihren Patient*innen.
Ihre Patient*innen müssen eine Einverständniserklärung für die Nutzung unseres DAHEIM Services sowie die datenschutzrechtliche Einwilligungen geben, die z. B. zur Übertragung der Therapiedaten an das Dialysezentrum nötig sind. Zwischen B. Braun und Ihrem Dialysezentrum wird ein Servicevertrag geschlossen.
Neben den medizinischen und rechtlichen Voraussetzungen müssen Ihre Patient*innen auch persönliche Voraussetzungen für die HHD erfüllen. Sie müssen sich mit der Umstellung wohlfühlen und sollen einen Zugewinn an Lebensqualität spüren. Keinesfalls dürfen durch die Heimbehandlung zusätzliche Verunsicherungen oder gar Ängste entstehen. Als Ärzt*in und Vertrauensperson stehen Sie im ständigen Austausch mit Ihren Dialysepatient*innen. Wir vertrauen darauf, dass uns gesagt wird, wenn für die Patient*innen oder Sie die HHD nicht mehr als vorteilig und gewinnbringend angesehen wird. Diese Situation tritt nach unseren Erfahrungen zwar selten ein, aber Patient*in und Nephrolog*in sollten vorbereitet sein, dass durch Begleiterkrankungen oder einfach nur durch das Älterwerden vielleicht irgendwann die HHD nicht mehr das beste Verfahren darstellt.
Sind Ihre Dialysepatient*innen für eine HHD geeignet, prüfen wir die räumlichen Voraussetzungen. Dazu besuchen wir die Patient*innen zu Hause. Für den zukünftigen Dialyseplatz muss ausreichend Raum vorhanden sein, um die nötige Ausstattung aufzustellen und das medizinische Verbrauchsmaterial zu lagern. Auch die Infrastruktur muss intakt sein, um die Belieferung mit Verbrauchsmaterial und die digitale Datenübertragung sicherzustellen.
Sind alle Voraussetzungen erfüllt, steht der HHD nichts mehr im Weg. Sollten Sie für die Information Ihrer Patient*innen unterstützendes Aufklärungsmaterial benötigen, melden Sie sich gerne bei uns. Wir senden Ihnen Material für Ihre Interessent*innen in digitaler oder gedruckter Form zu. Zudem können wir auf Wunsch gemeinsam, soweit möglich, auch eine Informationsveranstaltung für Ihr Personal und/oder Patient*innen planen.
Die Umstellung auf die Heimhämodialyse (HHD) erfolgt zwar zügig, muss aber mit größter Sorgfalt durchgeführt werden. Das gelingt natürlich nicht von heute auf morgen. Sowohl die Dialysepatient*innen als auch ihre eigenen vier Wände müssen auf die Neuerung vorbereitet werden. Unser geschultes Fachpersonal unterstützt Ihre Patient*innen in der Umstellungsphase und kümmert sich auch um den Umbau zu Hause. Erfahren Sie , welche Schritte zur erfolgreichen HHD nötig sind.
Etwa 25 Prozent aller Dialysepatient*innen sind – nach Schätzungen von Expert*innen – für die Heimhämodialyse geeignet12. Sie als medizinisch Verantwortliche*r wissen selbst am besten, welche Ihrer Patient*innen die Voraussetzungen zur HHD-Therapie aus medizinischer Sicht erfüllen und auch sonst geeignet sind. Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihre Patient*innen auf dem Weg zur HHD zu begleiten. Denn wir wissen, dass die HHD ein echter Zugewinn an Lebensqualität für die Patient*innen sein kann und häufig nur deshalb nicht angeboten wird, weil die logistische und organisatorische Unterstützung für Ärzt*in und Patient*in fehlen.
Es kommt immer wieder vor, dass sich Patient*innen von sich aus bei B. Braun über die Möglichkeit einer HHD informieren. In diesem Fall nehmen wir umgehend Kontakt zu Ihnen auf, um zu besprechen wie vorgegangen werden könnte.
Wir möchten, dass Patient*innen, die aus Ihrer Sicht geeignet sind, bestmöglich auf die HHD vorbereitet werden. Ein Vertragsverhältnis gehen wir mit den Dialysepatient*innen nicht ein, der Behandlungsvertrag besteht weiterhin zwischen Ihnen und Ihren Patient*innen. Wir erklären Ihnen und den Patient*innen lediglich, wie der B. Braun DAHEIM Service aufgebaut ist und wir holen, in Absprache mit Ihnen, die Einverständniserklärung in Bezug auf Datenschutz und der Erbringung unseres Services ein.
Um festzustellen, ob die Wohnverhältnisse der Patient*innen für eine HHD geeignet sind, besichtigen wir das Zuhause und können auf dieser Basis den nötigen Umbau planen. Sofern sich die Patient*innen noch nicht selbst punktieren, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um mit Ihren Patient*innen und/oder den Angehörigen die Selbstpunktion zu üben.
Gemeinsam mit Ihnen stimmen wir den Zeitplan der Umstellung sowie alle Trainingsinhalte für Ihre Patient*innen ab. Sollten Sie keine B. Braun Dialog+ Maschine vor Ort haben, stellen wir diese für das Training zur Verfügung.
Außerdem teilen Sie uns Ihre Therapievorgaben mit und definieren anhand der DAHEIM Service Verbrauchsmaterialliste, welche Materialien für die Dialysepatient*innen während der HHD zugänglich sein sollen. Nur die von Ihnen genehmigten Produkte (z. B. Filter) können die Dialysepatient*innen später über unseren Onlineshop bestellen.
Das Training zur HHD-Umstellung findet in der Regel drei Wochen lang in Ihrem Dialysezentrum zusammen mit unseren geschulten Trainer*innen statt.
Vorher erhalten die Dialysepatient*innen das B. Braun DAHEIM Trainingshandbuch sowie ein Tablet mit der DAHEIM Service App. Über diese App stehen das Trainingshandbuch, Übungsvideos, Notfallplakate, Bedienungsanleitungen und vieles mehr zur Verfügung.
Nach Abschluss der Trainingsphase sollten sich die Dialysepatient*innen in Ihrem Dialysezentrum einige Male selbständig dialysieren. So haben Sie und Ihr medizinisches Fachpersonal die Möglichkeit, die Kenntnisse der Patient*innen zu beurteilen, ggf. korrigierend einzugreifen und sich letztlich von dem Trainingserfolg zu überzeugen. B. Braun steht aber weiterhin bei Fragen und Problemen bereit.
Zu dieser Zeit befinden wir uns im regelmäßigen Austausch mit Ihnen. Sind Sie der Meinung, dass eine Nachschulung nötig ist, kümmern wir uns darum. Im Gespräch mit Patient*in, Ärzt*in und B. Braun wird entschieden, wann die erste HHD erfolgt.
Unsere Expert*innen veranlassen den HHD-gerechten Umbau bei Ihren Patient*innen zu Hause. Folgendes Equipment wird den Dialysepatient*innen zur Verfügung gestellt: Dialysemaschine (B. Braun Dialog+), Einzelplatzosmose (DWA HemoRO4One®), Säulenwaage (seca®), optional Dialyseliege oder -bett (Likamed®), standardisierte Wandinstallation (DiaRail Home®) und, sofern erforderlich, Enthärter. Darüber hinaus wird das Zuhause Ihrer Patient*innen für die digitale Therapiedatenübertragung vernetzt.
Bei der Inbetriebnahme nehmen wir eine Wasserprobe (Endotoxine, Chemie und Mikrobiologie). Die Ergebnisse stellen wir Ihnen natürlich zur Verfügung. Erst, wenn diese Probe in Ordnung ist, starten wir mit der ersten HHD. Später erfolgen in definierten Abständen die Sicherheitstechnischen und Messtechnischen Untersuchungen (STKs und MTKs) sowie die Gerätewartungstermine. Wir kümmern uns außerdem um die Belieferung des nötigen Verbrauchsmaterials. Gleichzeitig erhalten die Dialysepatient*innen eine ausführliche Einweisung in ihren HHD-Platz.
Damit sich Ihre Dialysepatient*innen sicher im Umgang mit dem Gerät fühlen, begleiten wir sie auch während der ersten Heimhämodialysen Zuhause. In der Regel genügen hier ein bis drei Therapiebegleitungen, da die Patient*innen bereits routiniert genug sind, um allein zurecht zu kommen und die HHD-Therapie gewissenhaft durchführen. Sollten Fragen oder Probleme aufkommen, sind wir natürlich für die Patient*innen sieben Tage in der Woche 24 Stunden erreichbar.
Sie interessieren sich im Namen Ihres Dialysezentrums und Ihrer Patient*innen für die HHD und möchten mehr über unseren B. Braun DAHEIM Service erfahren? Dann wenden Sie sich direkt an uns. Sie können sich telefonisch unter +49 (0) 56 61 – 9147 7888 oder per E-Mail an daheim-service@bbraun.com an uns wenden.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
1 Jihane J. Hajj 1 and Krzysztof Laudanski, Home Hemodialysis (HHD) Treatment as an Effective yet Underutilized Treatment Modality in the United States, Healthcare 2017, 5, 90; doi:10.3390
2 Karkar A, Hegbrant J, Strippoli GF. Benefits and implementation of home hemodialysis: A narrative review. Saudi J Kidney Dis Transpl. 2015 Nov;26(6):1095-107. doi: 10.4103/1319-2442.168556. PMID: 26586045
3 Bonenkamp AA, van Gelder MK, Abrahams AC, Boereboom FTJ, Cornelis T, Luik AJ, Özyilmaz A, van der Sande FM, van Eck van der Sluijs A, Gerritsen KGF, van Jaarsveld BC. Home haemodialysis in the Netherlands: State of the art, The Netherlands Journal of Medicine, May 2018, Vol. 76, No. 4
4 Richard J. Fluck, Dennis Fouque and Robert S. Lockridge; Nephrologists’ perspectives on dialysis treatment: results of an international survey; 2014 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3912927/
5 Jahresbericht 2018 zur Qualität in der Dialyse, erstellt im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses. Herausgeber: IQTIG – Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Katharina-Heinroth-Ufer 1, 10787 Berlin. Datum der Abgabe: 29. März 2019, geänderte Versionen am 14. Juni 2019 und 10. Juli 2019
6 Hajj JJ, and Laudanski K Home Hemodialysis (HHD) Treatment as an Effective yet Underutilized Treatment Modality in the United States. Healthcare 2017, 5, 90; doi:10.3390
7 Chan CT, Wallace E, Golper TA, Rosner MH, Seshasai RK, Glickman JD, Schreiber M, Gee P, Rocco MV. Exploring Barriers and Potential Solutions in Home Dialysis: An NKF-KDOQI Conference Outcomes Report. Am J Kidney Dis. 2019 Mar;73(3):363-371. doi: 10.1053/j.ajkd.2018.09.015. Epub 2018 Dec 10
8 Ethier I, Cho Y, Hawley C, Pascoe EM, Roberts MA, Semple D, Nadeau-Fredette AC, Sypek MP, Viecelli A, Campbell S, van Eps C, Isbel NM, Johnson DW. Effect of patient- and center-level characteristics on uptake of home dialysis in Australia and New Zealand: a multicenter registry analysis. Nephrol Dial Transplant (2020) 1–12
9 Karkar A, Hegbrant J, Strippoli GF. Benefits and implementation of home hemodialysis: A narrative review. Saudi J Kidney Dis Transpl. 2015 Nov;26(6):1095-107. doi: 10.4103/1319-2442.168556. PMID: 26586045
10 Bonenkamp AA, van Gelder MK, Abrahams AC, Boereboom FTJ, Cornelis T, Luik AJ, Özyilmaz A, van der Sande FM, van Eck van der Sluijs A, Gerritsen KGF, van Jaarsveld BC. Home haemodialysis in the Netherlands: State of the art, The Netherlands Journal of Medicine, May 2018, Vol. 76, No. 4
11 Wong CKH, Chen JY, Fung SKS, Lo WK, Lui SL, Chan TM, Cheng YL, Kong I, Wan EYF, Lam CLK. Health-related quality of life and health utility of Chinese patients undergoing nocturnal home haemodialysis in comparison with other modes of dialysis. Nephrology (Carlton). 2019 Jun;24(6):630-637. doi: 10.1111/nep.13429. Epub 2019 Apr 24. PMID: 29926521
12 Jihane J. Hajj 1 and Krzysztof Laudanski, Home Hemodialysis (HHD) Treatment as an Effective yet Underutilized Treatment Modality in the United States, Healthcare 2017, 5, 90; doi:10.3390