Sie haben sich erfolgreich abgemeldet.
Noch nicht registriert?
Periphervenöse Venenverweilkanülen
Blutaustritt und -exposition stellen nicht nur ein Risiko dar, sondern beeinträchtigen auch den eng getakteten Arbeitsablauf des Klinikpersonals.
B. Braun bietet ein umfassendes Portfolio von Venenverweilkanülen mit innovativem Septum. Die Membran reduziert den Blutaustritt während der Katheteranlage und der gesamten Verweildauer des Zugangs – für sauberere, sicherere und effizientere Prozesse.
Obwohl eine Routine im medizinischen Alltag, handelt es sich bei der Anlage eines periphervenösen Zugangs um einen komplexen Prozess, der zu weitreichenden Komplikationen führen kann.
Eine häufige Komplikation ist die Blutexposition. Sie kann während des Einführens, im Rahmen der Handhabung oder der Entsorgung der periphervenösen Venenverweilkanüle auftreten. Dabei kann Blut die unmittelbare Anlageumgebung, die Bettwäsche, den Boden, die Kleidung, die Handschuhe oder Verbände verunreinigen und sogar mit ungeschützter Haut in Berührung kommen.
Der daraus resultierende Aufwand für Reinigung und Desinfektion erfordert zusätzliche Zeit und ist mit erhöhten Kosten verbunden.¹
Bis zu
0%
aller Beschäftigten im Gesundheitswesen kommen mindestens einmal pro Jahr unbeabsichtigt mit Blut oder Körperflüssigkeiten in Kontakt.1
Bei bis zu
0%
der konventionellen periphervenösen Venenverweilkanülen kommt es während des Einführens zu Blutleckagen.2
Bei bis zu
0%
der konventionellen periphervenösen Venenverweilkanülen kommt es während der Diskonnektion oder Konnektion zu Blutleckagen.2
Prinzipiell kann es immer zu Blutexposition kommen, wenn ein Katheter platziert, mit einem anderen Luer-Produkt verbunden, dekonnektiert oder entfernt wird.
Zu den Hauptursachen für Blutexposition und Blutverschmutzungen zählen:
Dabei kann Blut auf Bett, Verbände, Boden, Kleidung, Handschuhe oder ungeschützte Haut gelangen – und so zu Störungen im klinischen Arbeitsablauf führen.
Die Unterbrechung des eng getakteten klinischen Ablaufs durch Blutexposition und Blutverschmutzungen stellt eine erhebliche Belastung für Personal und Patient*innen dar.
Tätigkeiten müssen unterbrochen werden, um Bettwäsche oder Kleidung zu wechseln, die Arbeitsumgebung zu reinigen und zu desinfizieren und/oder kontaminierte Verbände auszutauschen.¹
Dies erfordert zusätzliche Zeit, die im klinischen Alltag eine höchst limitierte Ressource ist. In der Folge steigt der Stresslevel, die Unzufriedenheit beim Personal sowie bei den Patient*innen.
Darüber hinaus wird mehr Material für die zusätzlichen Reinigungsmaßnahmen benötigt, was zu einem Anstieg der Gesamtkosten führen kann.
Ca.
0 Minuten
werden benötigt, um den Arbeitsplatz nach Blut-exposition zu reinigen.5
Zusätzliche
0 Stunden
werden benötigt, um die Verbände von 1.000 periphervenösen Venenverweilkathetern zu wechseln.6,7
Ca.
0 $
betragen die jährlichen Kosten für Reinigung und Desinfektion nach einer Blutexposition in einem Krankenhaus mit einem Verbrauch von ca. 50.000 Stück PVK p.a.
Präventive Maßnahmen und Schutz des medizinischen Personals vor Blutexposition:
Studien haben gezeigt, dass der Einsatz von Venenverweilkanülen mit integriertem Septum zur Reduktion von Blutaustritt das Risiko von Blutleckagen und damit verbundenen Kosten (z. B. Reinigungsmaterialien) signifikant reduzieren kann.2,3
Dank des Septums verläuft die Anlage des Katheters einfacher, schneller und effizienter, da das manuelle Komprimieren der Vene entfällt und das medizinische Personal beide Hände frei hat, um Luer-Verbindungen sicher anzuschließen.
Das Blutkontrollseptum von Introcan Safety® 3 kontrolliert den Blutfluss am Katheteransatz und verhindert unkontrolliertes Austreten von Blut.
Das integrierte Septum mit Mehrfachfunktion reduziert den Blutaustritt während der Katheteranlage sowie der gesamten Verweildauer des Zugangs. Es kann den Blutaustritt bei der Katheteranlage und jeder weiteren Systemöffnung reduzieren.
Das Septum verschließt sich automatisch, sobald die Nadel aus dem Katheteransatz entfernt wird. Der Blutfluss wird dadurch zuverlässig kontrolliert, Blutexposition wird vermieden.
Das Septum öffnet sich bei Konnektion eines Luer-Steck oder Luer-Lock-Ansatzes (z. B. einer Spritze oder eines Infusionsbestecks).
Das Septum schließt sich, sobald das Luer-Verbindungsteil vom Katheteransatz entfernt wird. Der Blutfluss wird dadurch erneut zuverlässig kontrolliert.
1. Richardson D, Kaufman L. Reducing blood exposure risks and costs associated with SPIVC insertion. Nurs Manage. 2011 Dec;42(12):31-34.
2. Haeseler G. Hildebrand M. Fritscher J. Efficacy and base of use of an intravenous catheter designed to prevent blood leakage: a prospective observational trial. 2015. J Vasc Access: 1-4.
3. Seiberlich LE, Keay V, Kallos S, Junghans T, Lang E, McRae AD. Clinical performanceof a new blood control peripheral intravenous catheter: A prospective, randomized controlled study. Int. Emerg. Nurs. 2016 Mar
4. Jagger J. Perry J. Parker G. Phillips EK. Nursing 2011 survey results: Blood exposure risk during peripheral I.V. catheter insertion and removal. Nursing. 2011;41(12): 45-49.
5. Estimation based on NHS. The Revised Healthcare Cleaning Manual.
https://www.ahcp.co.uk/wp-content/uploads/NRLS-0949-Healthcare-clea-ngmanual-2009-06-v1.pdf .2009
6. Estimation based on 1,000 conventional PIVC x 74% cases of blood exposure during (dis-) connections [2] x 1.5 min for dressing change [7].
7. 3M UK & Ireland: 3M Tegaderm Transparent I.V. Dressing, 1633 Application and Removal [web streaming video]: Youtube; 2019 [cited 2021 Oct 25]. Available from: https://www.youtube.com/watch?v=N_y09xfFlKo