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Peripherer Sicherheitsdialysekatheter
Dialysepatient*innen verbringen bis zu 624 Stunden im Jahr im Nierenzentrum, um sich der lebensrettenden Behandlung zu unterziehen. Setzt man drei Dialysen pro Woche voraus, wird die Fistel in diesem Zeitraum etwa 300-mal punktiert. Das komplexe Verfahren ist niemals reine Routine. Jede Dialysesitzung kann belastend sein – sowohl für die Patient*innen als auch für die Dialyseschwestern und -pfleger.
Ein stets präsentes Risiko im Umgang mit Gefäßzugängen sind Nadelstichverletzungen. Diese können jederzeit und bei allen Pflegekräften auftreten. Sie können durch patientenbezogene Faktoren verursacht werden, etwa durch ängstliche oder unruhige Patient*innen, durch einen unbeabsichtigten Zusammenstoß mit vorbeigehenden Kolleg*innen oder durch nicht sichtbare, verdeckte Nadeln.
Das Gefährdungspotenzial bei Nadelstichverletzungen (NSV) liegt hierbei weniger in der perkutanen Verletzung selbst als vielmehr in dem Kontakt mit infiziertem Blut und Körperflüssigkeiten von Patient*innen.2-4,7
Übersicht über 300 kontaminierte Nadelstichverletzungen¹
Diacan® Flex
Diacan® Flex ist ein flexibler peripherer Katheter, der über einen passiven Sicherheitsmechanismus verfügt, bei dem die Nadelspitze unmittelbar nach dem Herausziehen automatisch verdeckt wird.
Zusätzlich verfügt Diacan® Flex über ein eingebautes Blutstopventil, das beim Entfernen des Blutschlauchs das Austreten von Blut verhindert.
Eine Studie eines japanischen Universitätsklinikums zeigte, dass passive Sicherheitskatheter wirksamer sind als aktive periphere Katheter mit halbautomatischer Sicherheitsfunktion.⁶
Vorteile passiver Sicherheitsmechanismen:
Im medizinischen Bereich werden jährlich bis zu drei Millionen Nadelstichverletzungen gemeldet. Jedes einzelne dieser Ereignisse kann zur Übertragung von Krankheitserregern führen.⁵
Laut einer Mitteilung des Canadian Center for Occupational Health and Safety (CCOHS) wurden mehr als 20 verschiedene Erreger – darunter Viren, Bakterien, Einzeller und Pilze – durch Nadelstichverletzungen (NSV) auf medizinisches Fachpersonal übertragen.²
Bei dialysepflichtigen Patient*innen stellt die Inzidenzrate von Hepatitis C (HCV) ein großes Problem dar.⁸ Im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung ist das Risiko, sich mit HCV zu infizieren, für Beschäftigte in der Dialyse deutlich höher.
Die im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung relativ hohe Rate von Hepatitis C lässt sich zum Teil auf den allgemeinen Gesundheitszustand von Dialysepatient*innen zurückführen, der sie anfälliger für Infektionen macht. Ein anderer Grund könnte darin liegen, dass Dialysepatient*innen in der Regel häufiger auf Hepatitis C getestet werden als der Durchschnitt der Bevölkerung.
Studien zeigen, dass Dialysefachkräfte gefährdet sind, infektiöse perkutane Verletzungen zu erleiden.⁷,⁹,¹⁰
Verletzungen treten auch bei herkömmlichen Dialysekathetern oder anderen Arten des Gefäßzugangs auf. Diese können aufgrund des großen Durchmessers der Hohlnadel mit großen Mengen potenziell infektiösen Blutes kontaminiert sein.⁸
Von der Canadian Center for Occupational Health and Safety (CCOHS) gemeldete Erreger oder Krankheiten, die nach Nadelstichverletzungen auf Beschäftigte im Gesundheitswesen übertragen wurden:²
Jede Nadelstichverletzung (NSV) verursacht zusätzliche Kosten, die je nach Fall variieren können – von 15 Euro bei Selbstbehandlungsmaßnahmen bis hin zu 922.000 Euro pro Fall für Langzeitbehandlungen und Berufsunfähigkeitszahlungen.¹¹
Direkte und indirekte Kosten durch NSV können das Gesundheitssystem jedes Jahr erheblich belasten.
Die direkten Kosten, wie Folgeuntersuchungen oder medizinische Behandlungen, ergeben sich häufig aus den empfohlenen NSV-Prozeduren und können daher einen größeren Einfluss auf die Einrichtung haben.
Allerdings sollten auch die indirekten Kosten von Nadelstichverletzungen beachtet werden. Dazu zählen unter anderem:
Ferner ist auch dann, wenn es nicht zur Ansteckung kommt, mit einer psychischen Traumatisierung bei den Betroffenen zu rechnen, die Betreuung und Beratung erfordern und auch die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann.
Höherer Patientenkomfort
Für manche Patient*innen ist es nur ein kleiner Stich, für andere bleibt es bei jeder einzelnen Behandlung ein schwieriger Moment. Zwar dauert das Punktieren der Fistel nur einen Augenblick. Aber diesen einen Augenblick durchleben Dialysepatient*innen rund 300-mal pro Jahr. Deshalb ist es so wichtig, die psychische wie auch die physische Belastung so gering wie möglich zu halten.
Den Patientenkomfort bei der Punktion zu erhöhen und das Risiko von Gefäßverletzungen zu verringern war das Ziel, mit dem die Diacan® Flex entwickelt wurde. Nach dem Einführen des Katheters wird die Kanüle entfernt und nur die Kunststoffkapillare verbleibt in der Fistel. Ihr weiches Material und die seitlichen Öffnungen können dazu beitragen, die Vene zu schützen. Im Vergleich zu herkömmlichen Stahlnadeln kann so das Risiko von Gefäßwandverletzungen und Infiltrationen reduziert werden – selbst dann, wenn die Patient*innen den Arm bewegen.
Weniger Verpackungsmüll
Wie viele andere Medizinprodukte können Dialysekatheter oder -kanülen nur einmal verwendet werden und sind nach der Behandlung fachgerecht zu entsorgen. Um den daraus resultierenden Abfall zu reduzieren, ist das Design der Diacan® Flex besonders kompakt.
Im Vergleich zu einer herkömmlichen Stahlnadel wiegt Diacan® Flex 6,66 g weniger. Eine Patientin oder ein Patient benötigt im Durchschnitt 156 Behandlungen pro Jahr, bei denen jeweils zwei Nadeln verwendet werden. Das bedeutet: Das jährliche Volumen an infektiösem Abfall pro Patient*in kann um rund 2,08 Kilogramm reduziert werden.
Diacan® Flex
Ermöglicht eine stabile Auflage des Katheters sowie eine sichere Fixierung als präventive Maßnahme gegen Katheterdislokationen.
Verbesserter Patientenkomfort und verringertes Risiko einer Gefäßverletzung. Seitliche Löcher reduzieren das Risiko des Ansaugens an die Gefäßwand und ermöglichen einen ausreichenden Fluss.
Reduziertes Risiko eines unerwünschten Blutaustritts.
Zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen und damit verbundenen Komplikationen.
Diacan® Flex
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