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Risikoprävention in Pädiatrie und Neonatologie
Im klinischen Alltag repräsentieren pädiatrische Patient*innen eine besonders vulnerable Gruppe mit ganz spezifischen Bedürfnissen. Ihre Behandlung erfordert ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit und Vorsicht.
Kinder und Neugeborene sind nicht einfach kleine Erwachsene.
Deshalb bietet B. Braun ein umfassendes Portfolio an medizinischen Produkten und Arzneimitteln, das gezielt auf die Bedürfnisse von Kindern und Neugeborenen ausgerichtet ist.
Weil Risiken für kleine Patient*innen schnell lebensbedrohlich werden können, spielt die Risikoprävention in der Pädiatrie eine herausragende Rolle.
Zu den gravierendsten Gefahren zählen Luftembolie, Über- und Unterdosierung sowie Arzneimittelinkompatibilität.
Kinder sind sehr anfällig für Fehler, insbesondere Medikationsfehler, da ihre physiologischen Reserven deutlich geringer sind als die erwachsener Patient*innen.
Lesen Sie weiter, um mehr über Risikoprävention in der Pädiatrie zu erfahren.
Kleine Patient*innen. Riesige Verantwortung.
Es ist unser Ur-Instinkt, Neugeborene und Kinder zu beschützen. Eltern spüren diesen Drang in besonderem Maße. Für die medizinischen Fachkräfte in Kliniken ist es nicht nur Alltag, ihre kleinen Patient*innen vor Risiken zu bewahren. Es ist ein inneres Bedürfnis und zugleich oft eine enorme Herausforderung …
Trotz der steigenden Sensibilität für die Patientensicherheit, sind unerwünschte Ereignisse klinischer Alltag.1
“Fehler betreffen nach wie vor bis zu einem Drittel aller hospitalisierten Kinder – und eine unbekannte Zahl von Kindern in ambulanten Versorgungsbereichen.2”
Risikoprävention in der Pädiatrie bleibt ein bedeutendes Thema.
Im Folgenden geben wir einen Überblick über typische Risiken in Pädiatrie und Neonatologie. Und Sie erfahren, wie Sie potenziellen Gefahren gezielt vorbeugen können.
Mikrobielle Kontamination
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Menschen leiden weltweit an infektiösen Komplikationen, die im Zusammenhang mit medizinischen Behandlungen stehen.³
Risikoprävention in der Pädiatrie umfasst immer auch das Vermeiden mikrobieller Kontamination. Sie stellt eine der gefährlichsten Risiken für Krankenhauspatient*innen dar.
Eine Vielzahl unterschiedlicher Erreger kann zu Kontaminationen führen und Infektionen auslösen. Besonders gefährdet sind Frühgeborene, deren Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist und die über einen geringeren mütterlichen Antikörperschutz verfügen.
In einer Studie zu injizierbaren Lipidemulsionen bei neonatologischen Intensivpatient*innen wurde mikrobielle Kontamination nachgewiesen. Besonders häufig traten dabei die Erreger Klebsiella pneumoniae und Candida albicans auf.4
B. Braun bietet Produkte und Lösungen, die dazu beitragen, das Risiko mikrobieller Kontamination zu reduzieren.
Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie Ihre Patient*innen vor mikrobieller Kontamination schützen können?
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DEHP (nach Gewicht) enthält das in medizinischen Produkten verwendete PVC.
Diethylhexylphthalat, bekannt als DEHP, ist ein Phthalat. Der Weichmacher findet in PVC-Kunststoffen Verwendung.
DEHP wird mit gesundheitsschädlichen Effekten bei kritisch kranken Neugeborenen sowie bei schwangeren oder stillenden Frauen in Verbindung gebracht.
Weil medizinische Produkte häufig in der Therapie dieser vulnerablen Patientengruppen eingesetzt werden, ist die Verwendung von DEHP hier besonders kritisch zu betrachten.
Aus diesem Grund wurden auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Verwendung von DEHP einzuschränken oder ganz zu beenden. Dazu zählen Regelungen im Gesundheitswesen sowie in anderen Bereichen wie der Spielzeug-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie.
B. Braun bietet ein breites Sortiment an DEHP-freien Produkten – für effektive Risikoprävention in der Pädiatrie.
Sie wollen mehr über die Risiken einer DEHP-Exposition erfahren?
1. Mueller BU, Neuspiel DR, Stucky Fisher ER , COUNCIL ON QUALITY IMPROVEMENT AND PATIENT SAFETY, COMMITTEE ON HOSPITAL CARE. Principles of Pediatric Patient Safety: Reducing Harm Due to Medical Care. Pediatrics 2019;143(2). e20183649.
2. ibid. With reference to Kirkendall ES, Kloppenborg E, Papp J, White D, Frese C, Hacker D et al. Measuring adverse events and levels of harm in pediatric inpatients with the Global Trigger Tool. Pediatrics 2012;130(5).
3. WHO, 2002, Prevention of hospital-acquired infections. A practical guide. 2nd edition.
4. Omran EA, Eisa FF, Bakr WMK. Microbial Contamination of Neonatal Injectable Lipid Emulsions at 12 and 24 Hours' Infusion Time With Evaluation of Infection Control Measures. J Pediatr Pharmacol Ther. 2020;25(1):53-60.